Bundespolizei nimmt vier Migranten ohne Papiere in Rosenheim fest

Am Dienstag, den 31. März, hat die Bundespolizei eine Gruppe von vier Migranten am Bahnhof Rosenheim in Gewahrsam genommen. Die Männer, die aus Kufstein mit einem Regionalzug eingereist waren, verfügten zwar über gültige Fahrkarten, jedoch fehlten ihnen die erforderlichen Einreisepapiere. Die Migranten gaben an, aus der Türkei zu stammen.

Schleusung über die Grenze

Nach ihrer Ankunft wurden die vier Männer im Alter von 22 bis 33 Jahren zur örtlichen Dienststelle der Bundespolizei gebracht. Dort berichteten sie, von einem Lastkraftwagen nach Österreich geschleust worden zu sein. Eine unbekannte Person soll das Zugticket für die Gruppe gekauft haben. Laut eigener Aussage zahlte jeder der Männer etwa 2.500 Euro für die Schleusung.

Konsequenzen der fehlenden Reisedokumente

Bei der Grenzkontrolle konnten die vier Türken weder Pässe noch andere Identitätspapiere oder Visa vorlegen. Aufgrund der versuchten unerlaubten Einreise wurden sie nach Österreich zurückgewiesen. Die Hintergründe der organisierten Schleusung sind nun Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Anzeige
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

Meistgelesen

Öffentlichkeitsfahndung nach 64-Jähriger aus Mering

Seit Samstagmorgen (11. April 2026) wird die 64-jährige Christa...

Schwerer Verkehrsunfall bei Walkertshofen – Sieben Verletzte, Staatsstraße gesperrt

Walkertshofen (Landkreis Augsburg) – Am heutigen späten Nachmittag gegen...

Pipeline-Sabotage bedrohte Kraftstoffversorgung in Süddeutschland

Ein Anschlag auf die Stromversorgung der Transalpine Pipeline (TAL)...

43-Jähriger leistet Widerstand und versucht Gewalt im Augsburger Festzelt

Am Donnerstagabend, dem 9. April 2026, kam es in...

Polizeibericht Augsburg und Region vom 10.04.2026

Hier lesen Sie den Polizeibericht Augsburg und Region von heute