35-Jähriger wirft Böller am Münchner Hauptbahnhof – Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Am Donnerstagabend (21. Mai) ereignete sich ein Vorfall am Münchner Hauptbahnhof, bei dem ein 35-jähriger Mann einen Feuerwerkskörper in Richtung wartender Passanten warf. Laut aktuellen Informationen blieb zum Glück niemand verletzt. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Vorfall am Ausgang Bayerstraße

Gegen 19:30 Uhr beobachtete eine Streife der Bundespolizeiinspektion München, wie ein polnischer Staatsangehöriger am Ausgang Bayerstraße einen Feuerwerkskörper in Richtung wartender Menschen an einer Ampelanlage warf. Der Feuerwerkskörper explodierte unmittelbar neben den Passanten, die erschrocken zur Seite sprangen, jedoch schnell ihren Weg fortsetzten. Bisher hat sich keine geschädigte Person bei der Polizei gemeldet.

Ermittlungen der Bundespolizei

Die Beamten kontrollierten den 35-Jährigen direkt vor Ort und führten einen Atemalkoholtest durch, der einen Wert von 2,2 Promille ergab. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München I wurde entschieden, den Tatverdächtigen am nächsten Tag dem Haftrichter vorzuführen. Die Ermittlungen der Bundespolizei richten sich wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung gegen den Mann, der bereits einschlägig vorbestraft ist.

Diesen Artikel teilen
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.