Am Mittwoch, den 20. Mai, hat die Bundespolizei an der A93 bei Kiefersfelden drei Slowaken festgenommen. Einer der Insassen muss nun eine Reststrafe von 21 Monaten im Gefängnis absitzen, während die anderen beiden mit Strafanzeigen rechnen müssen.
Autofahrer ohne Führerschein ertappt
Die Polizeibeamten stellten fest, dass der Fahrer des Fahrzeugs keinen gültigen Führerschein vorweisen konnte. Recherchen ergaben, dass dem 39-Jährigen die Fahrerlaubnis entzogen worden war, weswegen er vorläufig festgenommen und der Rosenheimer Verkehrspolizei übergeben wurde. Er wurde wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt.
Haftbefehl gegen Beifahrer vollstreckt
Der Beifahrer, ein 48-jähriger Slowake, wurde verhaftet, da ein Haftbefehl gegen ihn vorlag. Gegen ihn besteht eine Reststrafe wegen Vergewaltigung von 640 Tagen, die er nun in der Justizvollzugsanstalt Bernau absitzen muss. Ursprünglich war er bereits verurteilt worden und hatte einen Großteil der Strafe angetreten, bevor er aus Deutschland abgeschoben wurde.
Rückbankpassagier mit verbotenen Gegenständen aufgefallen
Der dritte Insasse, der auf der Rückbank saß, hatte ein in Deutschland verbotenes Springmesser bei sich. Der 38-Jährige wurde daher wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt. Zudem äußerte er sich während der Kontrolle mit einem Hitler-Gruß, was eine zusätzliche Strafanzeige wegen der Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen nach sich zog.


