Atemgerät vergessen: Bundespolizei rettet Tag für Schlaganfall-Patient im Zug nach Augsburg

Alfred Ingerl
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Augsburg – Ein Mann verlor sein lebensnotwendiges Atemgerät in einem Regionalzug, als er von München nach Augsburg reiste. Die Bundespolizei in Augsburg und ein Mitarbeiter des Bahnunternehmens Arverio sorgten dafür, dass der Mann sein Gerät noch am selben Tag zurückerhielt.

Koffer mit Atemgerät bleibt im Zug zurück

Am Dienstag, den 13. Mai, reiste ein Passagier mit einem Regionalexpress in Richtung Augsburg. Im Gepäcknetz ließ er versehentlich seinen Koffer zurück. In diesem befand sich ein Atemgerät, auf das der Mann seit einem Schlaganfall im Februar angewiesen ist.

Schnelle Hilfe durch Polizei und Bahnmitarbeiter

Der Mann meldete den Verlust bei der Bundespolizei in Augsburg und erklärte seine Situation. Ein Polizist erkannte die Dringlichkeit des Falls und kontaktierte das Bahnunternehmen Arverio. Ein Mitarbeiter des Unternehmens suchte daraufhin in der Abstellanlage des Zugs nach dem Koffer, fand ihn und brachte ihn zur Bundespolizei, wo der Patient noch am selben Tag seine lebenswichtige Ausrüstung abholen konnte.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.