Polizei ermittelt gegen 30-Jährigen wegen judenfeindlicher Online-Hasskommentare nach Bamberger Proisrael-Post

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

BAMBERG – Ein 30-jähriger Verdächtiger geriet am späten Mittwochnachmittag (13.05.26) ins Visier der Behörden, nachdem er auf dem Instagram-Kanal eines Vorstandsmitglieds der Deutsch-Israelischen Gemeinschaft Bamberg verhetzende, beleidigende und drohende Inhalte gepostet hatte. Die Kriminalpolizei Bamberg ermittelt nun gegen ihn.

Politisch motivierter Hintergrund

Die ersten Ermittlungen legen nahe, dass ein Beitrag des 36-jährigen deutschen Vorstandsmitglieds über eine proisraelische Versammlung am vergangenen Wochenende in Bamberg als Auslöser für die Hasskommentare diente. Der Verdächtige aus dem südbayerischen Landkreis Miesbach richtete mehrfach beleidigende Kommentare und direkte Instagram-Nachrichten an das Vorstandsmitglied und sprach herabwürdigend über das jüdische Volk. Zudem drohte er im umfassenden Chatverlauf mit Gewalt gegen die Versammlung.

Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Bamberg

Die digitalen Spuren führten die Ermittler schließlich zu dem 30-Jährigen. Der Staatsschutz der Kriminalpolizei Bamberg hat Ermittlungen wegen verhetzender Beleidigung und Bedrohung eingeleitet.

Diesen Artikel teilen
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.