Weltkriegsgranate in Pinzberg entdeckt: Evakuierung und Bahnstreckensperrung bis Mitternacht

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

In Pinzberg, Landkreis Forchheim, ist am Freitagabend eine Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Bei Feldarbeiten stießen Zeugen auf den Blindgänger, der aus Sicherheitsgründen vor Ort gesprengt werden muss. Die Evakuierung betrifft 32 Bewohner, die ihre Häuser verlassen müssen, um Platz für die kontrollierte Sprengung nach Mitternacht zu schaffen.

Entdeckung einer gefährlichen Granate

Der rund 40 Zentimeter große Sprengkörper wurde gegen 19.15 Uhr der Polizei gemeldet. Einsatzkräfte untersuchten den Fundort auf einem Acker bei Pinzberg und kontaktierten das Sprengkommando. Spezialisten aus Mittelfranken bestätigten den Verdacht und erläuterten, dass ein Transport unmöglich sei. Die Sprengung soll erfolgen, sobald der Radius von 200 Metern evakuiert ist.

Evakuierung und Auswirkungen auf den Bahnverkehr

Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und das THW waren im Einsatz, um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten. Insgesamt 32 Personen wurden informiert und evakuiert und finden derzeit im Feuerwehrhaus Pinzberg Zuflucht. 13 Personen nutzen das Betreuungsangebot, während andere Bekannte oder das stattfindende Schützenfest aufsuchten. Auch der Bahnverkehr ist betroffen; die Strecke zwischen Forchheim und Ebermannstadt wurde gesperrt.

Geplante Sprengung und Rückkehr der Anwohner

Die Sprengung der Panzergranate wird kurz nach Mitternacht erwartet, nach Abschluss aller Sicherheitsvorkehrungen. Im Anschluss können die evakuierten Anwohner in ihre Häuser zurückkehren. Die Maßnahmen, einschließlich der Sperrung der Bahnlinie, bleiben bis dahin in Kraft.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.