19-Jähriger versprüht Pfefferspray in S-Bahn München – Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Am Sonntagabend, den 15. März, kam es in einer S-Bahn der Linie S6 Richtung Tutzing zu einem Vorfall, bei dem ein 19-jähriger Fahrgast Pfefferspray versprühte. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und bittet betroffene Reisende, sich zu melden.

Fahrscheinkontrolle eskaliert in der S6

Gegen 19:15 Uhr führten Mitarbeitende der S-Bahn München eine Kontrolle in der S6 zwischen den Haltepunkten Hackerbrücke und Hirschgarten durch. Dabei wurden zwei Männer ohne gültigen Fahrschein identifiziert. Es handelte sich um einen 25-jährigen und einen 19-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen aus München. Beide erhielten eine Fahrpreisnacherhebung.

Pfefferspray-Angriff beim Aussteigen

Nachdem die Kontrolle abgeschlossen war, verließen die Männer die S-Bahn am Haltepunkt Hirschgarten. Im Zuge dessen beleidigte der 25-Jährige die Fahrscheinprüfer verbal. Der 19-Jährige ging daraufhin am Zug entlang und sprühte durch eine geöffnete Tür Pfefferspray in den Innenraum der S-Bahn.

Ermittlungen und Zeugenaufruf

Mehrere bislang unbekannte Reisende erlitten Berichten zufolge Reizungen der Atemwege. Die Bundespolizei hat Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen und bittet Personen, die durch das Pfefferspray verletzt oder beeinträchtigt wurden, sich bei der Bundespolizeiinspektion München unter der Telefonnummer 089 / 515550-0 zu melden.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.