Eine 39-jährige Slowakin wurde am Montagabend (4. Mai) in einem Zug von Regensburg nach Ingolstadt beim Schwarzfahren ertappt. Bei der Kontrolle durch das Zugpersonal konnte die Frau keinen Fahrschein vorweisen und gab an, dass ihr Reisepass gestohlen worden sei. Die Ankunft am Ingolstädter Hauptbahnhof brachte jedoch eine überraschende Wende, als eine Streife der Bundespolizei die Identität der Frau feststellte.
Identitätsfeststellung am Bahnhof
Nach der Ankunft in Ingolstadt übernahm die Bundespolizei die Identitätsprüfung der 39-Jährigen. Bei der Durchsuchung wurden ihre slowakischen Dokumente gefunden. Ein Abgleich im polizeilichen Fahndungssystem offenbarte, dass gegen sie ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München I wegen eines besonders schweren Diebstahls vorlag.
Festnahme und Überstellung
Da der Haftbefehl die sofortige Verbüßung einer Reststrafe von acht Monaten vorsah, wurde die Frau von den Beamten festgenommen. Noch am selben Abend erfolgte die Überstellung in die Justizvollzugsanstalt Aichach.


