Ingolstadt – Am Donnerstag (30. April) wurde im Hauptbahnhof Ingolstadt ein 29-jähriger Syrer in einem Zug kontrolliert. Der Mann war ohne gültiges Ticket unterwegs und war per Haftbefehl gesucht. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Schwarzfahrt.
Kontrolle im Zug führt zur Festnahme
Gegen 12 Uhr führte ein Zugbegleiter die Kontrolle des Fahrgasts durch, der keine Fahrkarte vorweisen konnte. Zur Klärung der Identität wurde die Bundespolizei hinzugezogen. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass die Staatsanwaltschaft Regensburg seit dem 11. März einen Haftbefehl gegen den Mann wegen eines offenen Urteils wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ausgestellt hatte.
Haftstrafe abgewendet
Der Syrer konnte durch die Zahlung einer Geldbuße eine mehrtägige Haftstrafe abwenden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen. Zusätzlich leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Leistungserschleichung ein. Der Mann ist bereits polizeibekannt, unter anderem wegen Diebstahls und einer Verurteilung wegen räuberischen Diebstahls.

