Zwei gesuchte Straftäter bei Grenzkontrollen auf A6 festgenommen

Alfred Ingerl
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Waidhaus – Bei einer Grenzkontrolle auf der A6 haben die Beamten der Bundespolizei Waidhaus am Mittwoch, den 29. April, zwei flüchtige Straftäter erfolgreich festgenommen. Die beiden Gesuchten, die aus Osteuropa stammen, standen seit mehreren Jahren auf der Fahndungsliste der deutschen Justiz und wurden nach ihrer Festnahme in Justizvollzugsanstalten überführt.

Erster Haftbefehl: Verurteilung wegen Betrugs

Am Nachmittag überprüften die Einsatzkräfte einen 29-jährigen rumänischen Staatsbürger. Beim Datenabgleich stießen die Beamten auf einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München I. Der Mann war im April 2019 vom Amtsgericht München wegen Betrugs verurteilt worden. Da er seine Strafe in Höhe von rund 10.000 Euro nicht gezahlt hatte und sich der Vollstreckung entzogen hatte, war er zur Fahndung ausgeschrieben. Da er den offenen Betrag nicht begleichen konnte, wurde er festgenommen und in die Justizvollzugsanstalt Weiden eingeliefert, wo er nun eine mehrmonatige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßt.

Zweiter Haftbefehl: Unerlaubter Umgang mit Abfällen

Am Abend desselben Tages wurden die Beamten bei der Kontrolle einer 39-jährigen Rumänin erneut fündig. Für sie lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Mainz vor. Das Amtsgericht Bingen hatte sie im September 2021 wegen unerlaubten Umgangs mit Abfällen verurteilt. Da die Frau die Geldstrafe von 3.700 Euro nicht gezahlt hatte, erging der Haftbefehl. Auch sie konnte die Forderung nicht vor Ort begleichen und wurde in Gewahrsam genommen. Sie verbüßt nun ebenfalls eine mehrmonatige Ersatzfreiheitsstrafe.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.