Am Montagnachmittag ereignete sich am S-Bahn-Haltepunkt Karlsplatz (Stachus) in München ein Vorfall, der zu leichten Verletzungen von Mitarbeitenden der Deutschen Bahn Sicherheit führte. Ein 20-jähriger Mann, der keinen gültigen Fahrschein vorweisen wollte, verhielt sich aggressiv gegenüber Sicherheitspersonal.
Konfrontation während der Fahrscheinkontrolle
Gegen 16:10 Uhr wurde die Unterstützung der Bundespolizei während einer eskalierenden Fahrscheinkontrolle angefordert. Der junge Mann, ein afghanischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in München, weigerte sich, seine Personalien anzugeben, und bedrohte das Bahn-Personal mit einem Stoß auf die Gleise.
Körperliche Auseinandersetzung am Stachus
Am Haltepunkt Karlsplatz kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der Tatverdächtige von Mitarbeitern der DB Sicherheit zu Boden gebracht und gefesselt wurde. Beim Eintreffen der Bundespolizei war der Mann bereits fixiert. Zwei Sicherheitsmitarbeiter der DB erlitten leichte Verletzungen, während der Mann lediglich leichte Gesichts- und Kopfblessuren davontrug, die keine medizinische Behandlung erforderten.
Ermittlung wegen Körperverletzung und Bedrohung
Nach den polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass der 20-Jährige im Besitz eines gültigen Fahrscheins war. Ein Atemalkoholtest ergab null Promille. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und Bedrohung. Alle Beteiligten wurden nach Abschluss der Maßnahmen auf freien Fuß entlassen.

