Am Mittwoch hat die Bundespolizei im Bereich des Hauptbahnhofs Würzburg und am Bahnhof Retzbach-Zellingen insgesamt drei offene Haftbefehle vollstreckt. Innerhalb weniger Stunden wurden drei Personen festgenommen und in die Justizvollzugsanstalt Würzburg gebracht.
Erste Festnahme am Würzburger Hauptbahnhof
Am Mittwochnachmittag kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei am Hauptbahnhof Würzburg einen 31-jährigen Marokkaner. Dieser war per Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Diebstahls gesucht. Der Mann hätte eine Geldstrafe von 190 Euro zahlen müssen, andernfalls waren 19 Tage Freiheitsstrafe vorgesehen. Da er den Betrag nicht begleichen konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt Würzburg überstellt.
Zweiter Fall am Würzburger Hauptbahnhof
Ebenfalls am Mittwochabend führten Bundespolizisten am gleichen Ort eine Kontrolle eines 47-jährigen Polen durch. Auch gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth vor, diesmal wegen Erschleichens von Leistungen. Die geforderte Geldstrafe betrug 500 Euro, ersatzweise waren fünf Tage Freiheitsstrafe fällig. Da er den Betrag nicht zahlen konnte, trat er seine Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Würzburg an.
Festnahme am Bahnhof Retzbach-Zellingen
Zur gleichen Zeit wurde am Bahnhof Retzbach-Zellingen ein 44-jähriger Deutscher kontrolliert. Gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Bamberg vor, ausgestellt wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz. Er muss eine fünfmonatige Freiheitsstrafe absitzen und wurde in die Justizvollzugsanstalt Würzburg gebracht.
Dank der erfolgreichen Festnahmen konnten die Einsatzkräfte der Bundespolizei diese Strafverfahren zu einem Abschluss bringen.



