Am Samstagabend, den 16. Mai, ereignete sich auf der Bahnstrecke zwischen Donauwörth und Treuchtlingen ein gefährlicher Vorfall. Unbekannte legten mehrfach Steine auf die Gleise, wie die Bundespolizei mitteilte.
Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs
Laut Ermittlungen wurden im Zeitraum zwischen 18:00 Uhr und 22:20 Uhr im Bereich der Ortschaft Fünfstetten Schotter- oder Rasengittersteine auf die Schienen gelegt. Diese wurden anschließend von mehreren Zügen überfahren, was die Bundespolizei veranlasste, ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr einzuleiten.
Warnung vor lebensgefährlichen Handlungen
Die Bundespolizei Augsburg appelliert an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen zu melden. Zeugen können sich rund um die Uhr unter 0821 34 356-0 melden. Die Polizei warnt eindringlich davor, Gegenstände auf Bahngleise zu legen, da solche Handlungen schwerwiegende Folgen haben können. Zugunfälle oder Verletzungen von Reisenden können die Konsequenz sein. Das Platzieren von Hindernissen auf den Gleisen kann zu Schnellbremsungen führen, bei denen erhebliche Verletzungsgefahr für Fahrgäste besteht.
Gezieltes Risiko und rechtliche Konsequenzen
Das Betreten des Gleisbereichs ist lebensgefährlich, da Züge oft schneller und leiser als erwartet herannahen und keine rechtzeitige Reaktion zulassen. Zusätzlich besteht durch die Oberleitungen eine erhebliche Stromschlaggefahr, die bereits durch bloße Annäherung entstehen kann. Das vorsätzliche Platzieren von Gegenständen ist strafbar und zieht strafrechtliche sowie zivilrechtliche Konsequenzen nach sich. Die Sicherheit der Fahrgäste und des Bahnpersonals steht im Vordergrund, und daher werden solche lebensgefährlichen Handlungen streng verfolgt.

