In Augsburg und Dillingen fand am Dienstagmorgen, dem 10. Februar 2026, eine großangelegte Durchsuchungsaktion unter der Leitung der Kriminalpolizei Augsburg statt. Diese Maßnahme erfolgte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Augsburg und umfasste die Durchsuchung von insgesamt 40 privaten und gewerblichen Objekten.
Umfangreiche Ermittlungen wegen Betrug und Geldwäsche
Die Ermittlungen, geleitet vom Kommissariat für Geldwäsche und Wirtschaftskriminalität, beziehen sich auf den Verdacht des gewerbsmäßigen Betrugs, der Geldwäsche sowie des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt. Die Beschuldigten sollen staatliche Fördermittel für bauliche Modernisierungsmaßnahmen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt haben, jedoch wurden die Baumaßnahmen nie umgesetzt. Stattdessen wurden falsche Belege bei der Behörde eingereicht, und die erlangten Gelder flossen in Immobilien und Luxusgüter.
Haftbefehle vollstreckt und Vermögenswerte sichergestellt
Im Rahmen des koordinierten Einsatzes wurden drei Haftbefehle gegen die Verdächtigen vollstreckt. Die drei Männer im Alter von 25, 25 und 43 Jahren, die sowohl die ukrainische als auch die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, werden des gewerbsmäßigen Betrugs und der Geldwäsche beschuldigt. Vermögenswerte wurden an den durchsuchten Objekten für die Vermögensabschöpfung sichergestellt.
Beteiligte Behörden und weiterer Ermittlungsverlauf
An der Aktion waren Kräfte des Polizeipräsidiums Schwaben Nord, der Bereitschaftspolizei, des Hauptzollamtes und der Staatsanwaltschaft beteiligt. Die Ermittlungen unter der Leitung der Kriminalpolizei Augsburg dauern weiterhin an.

