In der Nacht zum Montag griff die israelische Luftwaffe mehrere militärische Ziele in der syrischen Küstenregion Tartus an. Dabei wurden Raketenlager und Luftabwehrstellungen zerstört. Die Detonation war so heftig, dass sie sogar Erschütterungen auslöste, die auf der Richterskala messbar waren.
A Massive Explosion seen in Northwestern Syria near the City of Tartus, following an Israeli Strike against a Munitions Depot; with the Explosion reported to have been so large, that it measured as a 3.0 Magnitude Earthquake on nearby Seismic Sensors. pic.twitter.com/i1jC1vNjVJ
— OSINTdefender (@sentdefender) December 15, 2024
Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte handelte es sich um die schwersten Angriffe auf Tartus seit Beginn der israelischen Militäraktionen in Syrien im Jahr 2012. Die Region spielt auch geopolitisch eine wichtige Rolle: Dort befindet sich ein russischer Marinestützpunkt, der seit 1971 als strategischer Zugang Russlands zum Mittelmeer dient.
Israel führt seit Jahren gezielte Angriffe in Syrien durch, um zu verhindern, dass Waffenlager in die Hände islamistischer Gruppen oder der vom Iran unterstützten Hisbollah gelangen. Der Konflikt verschärft sich immer wieder entlang der Pufferzone zu den Golanhöhen, die Israel seit dem Sechstagekrieg kontrolliert.


