Am Donnerstag, 26.02.2026, gegen 17:05 Uhr kam es in Sendling-Westpark zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Linienbus der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) beteiligt war. Der Bus war stadtauswärts auf der Hansastraße unterwegs, als kurz vor der Kreuzung zur Garmischer Straße ein unbekannter Pkw von einem Abbiegestreifen vor den Bus fuhr. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, musste der Busfahrer eine Gefahrenbremsung einleiten.
Zwei Verletzte durch abruptes Bremsen
Durch das plötzliche Bremsmanöver stürzte eine 30-jährige Frau aus Togo, die zusammen mit ihrem einjährigen Kind im Bus war. Beide erlitten leichte Verletzungen und wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Glücklicherweise blieben alle anderen Fahrgäste unverletzt. Der Fahrer des unbekannten Pkw setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Vorfall zu kümmern und seiner gesetzlichen Pflicht als Unfallbeteiligter nachzukommen.
Münchner Verkehrspolizei sucht Zeugen
Die Ermittlungen wurden von der Münchner Verkehrspolizei übernommen, die nun nach Zeugen sucht. Personen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, insbesondere zur Fahrzeugmarke und zum Kennzeichen des Pkw, werden gebeten, sich beim Unfallkommando in München zu melden.
Am Mittwoch, 25.02.2026, fiel eine über 75-jährige Münchnerin einem sogenannten Schockanruf zum Opfer, bei dem sie ihre Gold- und Silbermünzen an eine unbekannte Person übergab. Die Täter entfernten sich danach unerkannt, wobei der Schaden auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt wird.
Erfolgreiche Festnahme am Münchner Hauptbahnhof
Am darauffolgenden Donnerstag wurde ein 45-jähriger Mann polnischer Staatsangehörigkeit am Münchner Hauptbahnhof von Beamten der Polizeiinspektion 16 kontrolliert. Bei ihm wurden Wertgegenstände und Münzen aufgefunden, die dem Betrugsfall zugeordnet werden konnten. Die Polizei stellte die Münzen, mehrere Mobiltelefone und Bargeld sicher.
Weiterführende Ermittlungen
Der Tatverdächtige wurde festgenommen und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Das zuständige Kommissariat 61 führt die Ermittlungen weiter, um den Fall vollständig aufzuklären.

