Linke fordert bundesweiten Abschiebestopp für Syrien

Angesichts des Besuchs von Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa in Berlin hat die Linke vor Abschiebungen nach Syrien gewarnt. „Syrien ist alles andere als sicher. Es darf keine Abschiebungen in das Land geben“, sagte Clara Bünger, innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Linken, der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe) Es brauche „einen bundesweiten Abschiebestopp für Syrien“.

Syrer in Deutschland feiern den Sturz von Assad in Syrien (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Hunderttausende Syrer arbeiteten in Deutschland, Zehntausende von ihnen seien in sogenannten Engpassberufen tätig, so Bünger. „Sie sind längst Teil der Gesellschaft geworden.“ Es sei „unsolidarisch und auch in volkswirtschaftlicher Hinsicht vollkommen abwegig, jetzt plötzlich ihren Aufenthalt infrage zu stellen“, sagte die Linken-Politikerin.

Seit der Machtübernahme des früheren Terroristen Ahmed Al-Scharaa sei es in Syrien zu schwerwiegenden Massakern an ethnischen und religiösen Minderheiten mit Tausenden getöteten Zivilisten, fügte Bünger hinzu.

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DTS Nachrichtenagentur
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