Augsburg – Am Montag, den 15. Dezember 2025, ereigneten sich im Stadtgebiet mehrere Betrugsversuche durch falsche Polizeibeamte.
Schockanruf bei 65-jähriger Frau
Gegen 12:00 Uhr erhielt eine 65-jährige Frau einen sogenannten Schockanruf. Der Anrufer, der sich als Polizeibeamter ausgab, behauptete, dass in der Nähe eingebrochen wurde und ein Tatverdächtiger festgenommen worden sei. Im Laufe des Gesprächs fragte der Anrufer die Frau nach ihren Wertgegenständen. Die Frau durchschaute den Betrugsversuch jedoch rechtzeitig, sodass die Polizei eingeschaltet wurde. Dadurch entstand kein Schaden. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Betrugs.
Vorsicht vor falschen Polizeibeamten
Bei sogenannten Schockanrufen nutzen Betrüger verschiedene Maschen, um Bürgerinnen und Bürger in Angst zu versetzen und sie dazu zu bringen, Bargeld oder andere Vermögenswerte zu übergeben. Die Bayerische Polizei möchte mit der Präventionskampagne #NMMO besonders Seniorinnen und Senioren vor Telefonbetrügern schützen.
Tipps der Polizei zum Schutz vor Betrug
Die Polizei gibt folgende Ratschläge:
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
- Übergeben Sie nie Geld an unbekannte Personen.
- Überprüfen Sie Angaben persönlich durch telefonische Nachfrage bei der Behörde oder den jeweiligen Angehörigen unter der Ihnen bekannten Telefonnummer.
- Suchen Sie die Telefonnummer der jeweiligen Behörde selbst heraus.
- Lassen Sie niemals unbekannte Personen in Ihre Wohnung.
- Verständigen Sie bei verdächtigen Feststellungen umgehend den Polizeinotruf 110.
Weitere Informationen finden Interessierte unter folgenden Links:
- https://www.polizei.bayern.de/nmmo
- https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/enkeltrick


