Von Donnerstag, 12. Februar, bis Sonntag, 15. Februar 2026, fand in München der Polizeieinsatz zur 62. Munich Security Conference (MSC) statt. Das Großevent wurde in den Hotels Bayerischer Hof und Rosewood Munich abgehalten.
Umfangreicher Polizeieinsatz und Sicherheitsvorkehrungen
Rund 5.000 Polizeibeamte sorgten für den störungsfreien Ablauf der MSC. Unterstützung erhielt das Polizeipräsidium München von Einsatzkräften aus ganz Deutschland sowie aus Österreich, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden. Christian Huber, Polizeivizepräsident, leitete den Einsatz. Der innere Sicherheitsbereich war nur für akkreditierte Personen zugänglich, während speziell akkreditierte Personen oder solche mit berechtigtem Interesse Zugang zum äußeren Sicherheitsbereich hatten.
Veranstaltungen und Versammlungen sorgten für umfangreiche Polizeipräsenz
Während der MSC wurden 17 Versammlungen polizeilich betreut. Am 13. Februar bestiegen Protestierende einen Baukran am Marienhof und hinterließen ein Transparent. Mehrere Beschwerden wurden auch wegen diverses Vergehen im Zusammenhang mit der MSC erstattet.
Sicherheitsmaßnahmen und Verkehrsbeeinträchtigungen
Ein Flugbeschränkungsgebiet über München wurde erlassen, was zu mehreren Verstößen gegen die Flugbeschränkung führte. Am stärksten besuchter Tag war der Samstag, an dem eine Großversammlung auf der Theresienwiese 250.000 Teilnehmer verzeichnete. Trotz kurzfristiger Straßensperrungen durch die angemeldeten Versammlungen wurde die An- und Abreise ungestört abgewickelt.
Während der Veranstaltung erhielten die Münchner Polizei zahlreiche positive Rückmeldungen von Teilnehmern. Eine Teilnehmerin schrieb auf Instagram über die Professionalität und Unterstützung der Polizei, und ebenfalls auf X bedankte sich ein Teilnehmer für die Sicherheit während der Versammlung.
Am Rande der Veranstaltungen gab es vereinzelte Störungen, wie das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände, und Angriffe auf Polizeibeamte. Polizeivizepräsident Christian Huber bedankte sich bei den Beamten für ihre Leistungen: „Das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit ist ein wichtiges Gut. Fast alle Teilnehmenden verhielten sich entsprechend, sodass es zu keinen größeren Störungen kam.“
Während der MSC wurden 59 Fahrzeuge aus den Haltverbotszonen abgeschleppt. Nicht örtliche Polizeikräfte wurden in 14 Hotels untergebracht, insgesamt 7.356 Übernachtungen wurden registriert. Abschließend zog PVP Huber ein positives Fazit des gut vorbereiteten Einsatzes und dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz.


