Protest in Röthenbach a.d. Pegnitz: 21 Personen blockieren Werkszufahrt, neun kleben sich fest

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Zufahrt zu Unternehmen in Röthenbach zeitweise blockiert

Am frühen Freitagmorgen versammelten sich 21 Personen vor der Zufahrt zu einem Unternehmen in Röthenbach a.d. Pegnitz und blockierten diese zeitweise. Neun Teilnehmer hatten sich hierzu auf der Fahrbahn festgeklebt; fünf von ihnen konnten von Einsatzkräften gelöst werden, bei vier weiteren war zum Entfernen der Einsatz eines Trennschleifers nötig.

Polizei beschränkt Versammlung und leitet Ermittlungen ein

Die nicht angezeigte Versammlung wurde von der Polizei mit Auflagen versehen und die Teilnehmer auf andere Versammlungsflächen verwiesen, wo die Aktion beendet werden konnte. Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Schwabach übernahm die weiteren Ermittlungen. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurden Verfahren wegen möglicher Verstöße gegen das Versammlungsgesetz sowie wegen Straftatbeständen nach dem Strafgesetzbuch eingeleitet.

Folgen für Infrastruktur und Gesundheit

Bei vier Personen ließ sich das Entfernen nur zusammen mit Teilen des Fahrbahnbelags durchführen; die Betroffenen wurden anschließend untersucht. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. An der Fahrbahn entstanden Beschädigungen, die der städtische Bauhof zunächst provisorisch reparierte. Eine aufwändige Instandsetzung wird noch erforderlich sein. Betriebsabläufe des betroffenen Unternehmens wurden nach Angaben der Polizei nicht beeinträchtigt.

Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.