Am Samstagabend (15. Februar 2026) sorgte ein 33-jähriger Autofahrer mit seiner rücksichtslosen Fahrweise im Westen von Nürnberg für Aufsehen. Der Mann raste mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch die Straßen, verursachte mehrere Unfälle und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer. Die Staatsanwaltschaft hat bereits einen Haftantrag gestellt und die Verkehrspolizei Nürnberg sucht nach weiteren Geschädigten.
Rücksichtlose Fahrt durch Nürnberg
Zeugen meldeten gegen 21:40 Uhr einen weißen Skoda Fabia mit tschechischer Zulassung, der auf der Rothenburger Straße von Spur zu Spur wechselte und stark beschleunigte. Im Bereich der Austraße verursachte der Fahrer den ersten Unfall und kollidierte mit dem Mercedes eines 40-Jährigen. Anstatt anzuhalten, floh der Fahrer über den Frankenschnellweg. Auf seiner Flucht beschädigte er weitere Fahrzeuge, darunter einen VW einer 24-Jährigen und einen Opel einer 27-jährigen Frau, die an einer roten Ampel wartete.
Waghalsige Flucht vor der Polizei
Trotz alarmierter Einsatzkräfte setzte der Skoda-Fahrer seine halsbrecherische Fahrt mit über 100 km/h fort, fuhr mehrfach auf der Gegenfahrbahn und missachtete rote Ampeln, sodass Fußgänger zur Seite springen mussten. Nachdem das Fahrzeug bei einer Kollision mit einem Bordstein einen Reifen verlor, raste es dennoch weiter und beschädigte den Skoda einer 40-Jährigen und den Opel einer 36-Jährigen, bevor das Auto schließlich in der Gärtnerstraße zum Stehen kam.
Zwei Mitfahrer auf der Flucht
Zwei Mitfahrer (22 und 35 Jahre alt, beide ukrainisch) versuchten zu Fuß zu fliehen, wurden jedoch schnell gefasst. Der 33-jährige Fahrer, ebenfalls Ukrainer, griff bei der Festnahme einen Polizisten an, was zu leichten Verletzungen führte. Zusätzlich beleidigte und bespuckte er die Einsatzkräfte. Da der Verdacht bestand, dass er unter Einfluss berauschender Mittel stand, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Zudem war der Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs.
Die Ermittlungen dauern an, und die Polizei Nürnberg bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe. Personen, die von der Fahrweise des 33-Jährigen betroffen waren oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich zu melden.

