Die Rosenheimer Bundespolizei hat zwischen Sonntag und Montag (22./23. Februar) drei gesuchte Männer festgenommen, die über die deutsch-österreichische Grenze eingereist waren. Ein Rumäne, ein Italiener und ein Serbe wurden während verschiedener Einsätze der Polizei in Gewahrsam genommen und ins Gefängnis gebracht.
Festnahme auf der Inntalautobahn
Nahe Kiefersfelden auf der A93 kontrollierten die Beamten einen 43-jährigen Rumänen, der mit einem slowakischen Reisebus unterwegs war. Eine Überprüfung seiner Personalien ergab, dass er vom Landgericht Siegen zu einer vierjährigen Freiheitsstrafe wegen Vergewaltigung verurteilt worden war. Da er sich der Strafvollstreckung entzogen hatte, standen noch 191 Hafttage aus. Der Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert.
Verhaftung am Rosenheimer Bahnhof
Am Bahnhof in Rosenheim nahmen Beamte einen 36-jährigen Serben fest, der versuchte, sich mit einer gefälschten slowenischen Identität auszuweisen. Seine wahre Identität wurde durch Fingerabdrücke aufgedeckt. Es bestand ein Untersuchungshaftbefehl wegen illegaler Einreise. Zusätzlich hatte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth eine Geldstrafe von 1.300 Euro wegen Urkundenfälschung verhängt. Aufgrund eines weiteren Betrugsermittlungsverfahrens in Leipzig wurde der Mann in die Traunsteiner Haftanstalt überführt.
Zugreise eines Italieners endet in Haft
Während einer Zugkontrolle in Richtung München wurde ein 44-jähriger Italiener angehalten, dem Justizschulden von 6.000 Euro zur Last gelegt wurden, die vom Amtsgericht Sonthofen wegen Beleidigung verhängt worden waren. Da er diesen Betrag nicht zahlen konnte, wurde die 50-tägige Ersatzhaftstrafe vollstreckt. Die Bundespolizei brachte ihn nach Bernau ins Gefängnis.


