Augsburg, 18. Januar 2026 – Der Flughafen Augsburg investiert weiter in seine Infrastruktur. Für den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses sowie einer zentralen Energiezentrale stellt der Freistaat Bayern rund 1,3 Millionen Euro an Fördermitteln bereit. Das hat Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter bekannt gegeben.
„Unsere regionalen Verkehrslandeplätze sind eine wichtige Infrastruktureinrichtung, die einen echten Standortvorteil bedeuten“, erklärte Bernreiter. „Deshalb nehmen wir hier gerne Geld in die Hand und unterstützen die beiden Baumaßnahmen am mit Abstand größten und verkehrsreichsten Verkehrslandeplatz Bayerns mit 1,3 Millionen Euro.“
Modernes Feuerwehrgerätehaus für mehr Sicherheit
Mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses erhält die Flughafenfeuerwehr am Flughafen Augsburg künftig eine zentrale und zeitgemäße Unterbringung. Bislang sind die Feuerwehrfahrzeuge auf zwei Standorte verteilt. Das neue Gebäude entspricht modernsten Standards, insbesondere im Hinblick auf Ausstattung und Arbeitssicherheit, und ermöglicht künftig schnellere Einsatzabläufe. Ziel ist es, die Einsatzbereitschaft und Sicherheit am Flughafen weiter zu erhöhen.
Energiezentrale für nachhaltige Stromversorgung
Ein weiterer Schwerpunkt der Investitionen ist der Bau einer Energiezentrale. Sie soll die bislang dezentralen Stromanschlüsse am Flughafen Augsburg bündeln und eine effiziente Nutzung des durch Photovoltaikanlagen erzeugten Stroms ermöglichen. Geplant ist zudem der Einsatz von Batteriespeichern, um den Eigenverbrauch weiter zu optimieren.
Langfristig soll der Flughafen Augsburg so weit wie möglich mit selbst erzeugtem, grünem Strom versorgt werden. Neben einer größeren Unabhängigkeit von externen Energieversorgern unterstützt die Maßnahme auch das Laden elektrisch betriebener Luftfahrzeuge. Der Flughafen Augsburg ist einer von fünf Partnern des Elektroflugstreckennetzes Bayern.
Förderung von rund 1,3 Millionen Euro
Die Gesamtkosten für das Feuerwehrgerätehaus und die Energiezentrale belaufen sich auf rund 2,66 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern übernimmt davon rund 1,3 Millionen Euro im Rahmen einer Förderung nach der Förderrichtlinie Landeplätze.
Mit den Verkehrsflughäfen München, Nürnberg und Memmingen, dem Forschungsflughafen Oberpfaffenhofen sowie zahlreichen Verkehrs- und Sonderlandeplätzen verfügt Bayern über eine leistungsfähige Luftverkehrsinfrastruktur. Die Investitionen am Flughafen Augsburg sollen diese weiter stärken und zugleich einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten.



