Sophie Passmann bereut eigenen Text über Schönheitseingriffe

Die Autorin und Podcasterin Sophie Passmann bereut einen eigenen Text über Schönheitseingriffe.

Sophie Passmann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

„Den Essay über Botox hätte ich nicht schreiben sollen. Nicht weil er inhaltlich falsch war, aber wahrscheinlich hat der Text eher dazu geführt, dass mehr Leute Botox ausprobiert haben – das wollte ich nicht“, sagte Passmann der Wochenzeitung „Die Zeit“. 2023 schrieb sie für die „Zeit“ einen Artikel darüber, sich die Lippen aufgespritzt zu haben.

Gleichzeitig fühlt Passmann sich missverstanden: „Das Fazit des Textes war, dass diese Art von Eingriff weder feministisch noch unfeministisch ist. Daraus wurde in der Öffentlichkeit gemacht, dass ich Lippenaufspritzen ultrafeministisch finde. Jetzt bin ich die Botox-Feministin“, sagte sie. Sie finde im Nachhinein außerdem: „Lippen aufspritzen ist absolut overrated. Hat wehgetan, mochte ich nicht, hat beim Essen genervt.“

Passmann spricht sich zudem gegen ein Social-Media-Verbot für Kinder aus, wie es aktuell von der SPD gefordert wird, bei der Passmann Mitglied ist. „Ich lehne Verbote ab, aber die Debatte ist wichtig. Der Konsum von Fake-News, Gewalt, Bewertungen, unter denen wir auch als Erwachsene leiden, kann nicht gut sein für ein Stammhirn in der Entwicklung“, sagte Passmann.

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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

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