Ratiopharm Ulm hat im Heimspiel gegen die Telekom Baskets Bonn einen wichtigen Sieg gefeiert. Mit 84:77 setzten sich die Ulmer nach einem starken Schlussviertel durch. Neben dem fünften Heimsieg in Serie sicherte sich das Team auch den direkten Vergleich mit den Rheinländern.
Die Partie begann mit viel Tempo auf beiden Seiten. Während Bonn vor allem unter dem Korb punktete, suchten die Ulmer früh den Erfolg von der Dreierlinie. Auch von der Freiwurflinie sammelten die Gastgeber wichtige Punkte, da die Gäste früh mit Foulproblemen zu kämpfen hatten. Dennoch ging Bonn nach dem ersten Viertel knapp mit 20:19 in Führung.
Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein zähes Spiel. Beide Offensivreihen hatten Schwierigkeiten, klare Abschlüsse zu finden. Ulm setzte defensiv immer wieder Nadelstiche und zwang Bonn zu Ballverlusten, musste dafür jedoch auch Fouls in Kauf nehmen. Die Gäste nutzten ihre Chancen von der Freiwurflinie und retteten eine knappe 40:39-Führung in die Halbzeit.
Bonn zunächst mit Vorteilen
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Ulm zunächst das Tempo und kam besser ins Spiel. Doch Bonn hielt dagegen, vor allem Jeff Garrett übernahm Verantwortung und traf mehrere schwierige Würfe. Gleichzeitig verlor Ulm im Angriff etwas den Rhythmus, sodass die Gäste vor dem Schlussviertel wieder knapp vorne lagen (61:58).
Ulm dreht die Partie spät
Im letzten Abschnitt schien Bonn zunächst weiter die Kontrolle zu behalten. Doch dann übernahm Ulm Schritt für Schritt das Kommando. Mark Smith leitete mit einem wichtigen Dreier die Aufholjagd ein und sorgte wenig später auch für den Ausgleich.
Entscheidend war zudem Justin Simon: Mit aggressiver Verteidigung setzte er Bonns Topscorer Garrett unter Druck, sammelte mehrere Ballgewinne und sorgte so für einfache Punkte. Zusammen mit Malik Osborne brachte er Ulm endgültig auf die Siegerstraße.
In der Schlussphase kontrollierten die Gastgeber das Spiel und sicherten sich vor begeisterten Fans den 84:77-Erfolg. Es war der fünfte Heimsieg in Serie.





