Die Steuereinnahmen in Deutschland sind im Februar 2026 gestiegen. Wie das Bundesfinanzministerium in seinem am Freitagmorgen veröffentlichten Monatsbericht für März mitteilte, legten die Einnahmen im zweiten Monat des Jahres um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurück.
Der Vorjahresvergleich wurde jedoch durch Buchungseffekte bei der Einfuhrumsatzsteuer und der Tabaksteuer beeinflusst, so das Ministerium. Ohne diese Effekte hätte sich rechnerisch ein deutlicheres Plus von rund 6,5 Prozent ergeben.
Den größten Anteil am Steueraufkommen trugen die Einnahmen aus den Gemeinschaftsteuern bei. Die Einnahmen aus diesen Steuern stiegen im Februar 2026 leicht um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat an. Dabei fiel vor allem die Abgeltungsteuer auf Zins- und Veräußerungserträge mit einem kräftigen Aufkommensanstieg auf. Bei der Lohnsteuer setzten sich die Einnahmezuwächse fort (+4,5 Prozent). Die Einnahmen aus der veranlagten Einkommensteuer und den nicht veranlagten Steuern vom Ertrag gingen dagegen gegenüber Februar 2025 zurück. Das Körperschaftsteueraufkommen lag in sehr ähnlicher Höhe wie im Vorjahresmonat.
Bei den Bundessteuern ergab sich im Berichtsmonat ein Anstieg um 4,3 Prozent. Während die Einnahmen aus der Energiesteuer sich spürbar erhöhten (+24,4 Prozent), ging das Aufkommen aus der Tabaksteuer in ähnlicher Größenordnung zurück (-19,9 Prozent). Bei der Tabaksteuer war dies durch einen Buchungseffekt bedingt, durch den Einnahmen erst im März-Aufkommen erfasst werden.
Die Einnahmen aus den Ländersteuern stiegen im Berichtsmonat um 4,4 Prozent. Die beiden aufkommensstärksten Steuerarten verzeichneten dabei jeweils Aufkommensanstiege (Erbschaftsteuer +9,9 Prozent; Grunderwerbsteuer +1,1 Prozent).




