Die US-Börsen haben am Dienstag geringfügig nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 47.707 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.781 Punkten 0,2 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 24.956 Punkten wenige Punkte im Minus.
Der Krieg Israels und der USA gegen den Iran prägt weiterhin das Börsengeschehen. Dieser sei fast beendet, hatte US-Präsident Donald Trump am Montag erklärt und sein Energieminister Chris Wright behauptete in einem Tweet, dass ein Öltanker in der Straße von Hormus erfolgreich vom Militär begleitet worden sei. Die Folge waren am Dienstag fallende Ölpreise und zunächst steigende Aktienkurse.
Doch das Weiße Haus dementierte später eine solche militärische Tanker-Eskorte und der Minister löschte den Tweet. Am Abend reagierte Trump schließlich mit einer Eskalationsdrohung auf Berichte, wonach das iranische Regime begonnen haben soll, die für fossile Energietransporte wichtige Straße von Hormus zu verminen. „Sollten aus irgendeinem Grund Minen verlegt worden sein und diese nicht unverzüglich entfernt werden, werden die militärischen Konsequenzen für den Iran ein bisher ungekanntes Ausmaß erreichen“, schrieb Trump auf seiner persönlichen Plattform.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1610 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8613 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 5.196 US-Dollar gezahlt (+0,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 143,90 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 91,05 US-Dollar, das waren 791 Cent oder 8,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

