US-Börsen uneinheitlich – Öl und Gold teurer

Die US-Börsen haben sich am Donnerstag uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.266 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.921 Punkten weniger als einen Punkt im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.507 Punkten 0,6 Prozent im Minus.

Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, dass das Militärbudget deutlich steigen soll, wirkte sich am Donnerstag nur begrenzt auf Aktienkurse von Rüstungskonzernen aus. Insgesamt 1,5 Billionen US-Dollar will Trump ausgeben, um eine „beispiellose Militärmacht“ aufzubauen. Das ist eine Ausgabensteigerung um etwa die Hälfte. Die Aktien von Lockheed Martin konnten am Donnerstag über vier Prozent zulegen. Anders sah es beispielsweise bei den Papieren von Northrop Grumman und Raytheon: Dort wurden Zugewinne zügig wieder abgebaut. Am Mittwoch erst hatte Trump den Rüstungskonzernen angedroht, Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe zu verbieten.

Die europäische Gemeinschaftswährung war unterdessen schwächer: Ein Euro kostete am Donnerstagabend 1,1652 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8582 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.478 US-Dollar gezahlt (+0,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 123,55 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg für seine Verhältnisse stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 62,89 US-Dollar, das waren 4,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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DTS Nachrichtenagentur
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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

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