Versuchter Handtaschenraub und rassistische Beleidigung in Münchner U-Bahn

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Versuchtes Raubdelikt und fremdenfeindliche Beleidigung in Maxvorstadt

Am Mittwochabend, den 27. Mai 2026, kam es zu einem beunruhigenden Vorfall am U-Bahnhof Josephsplatz in der Maxvorstadt. Eine 42-jährige Frau syrischer Herkunft wurde von einem bislang unbekannten Täter verfolgt und fremdenfeindlich beleidigt. Der Täter versuchte, die Frau zurückzuziehen, als sie in den U-Bahn-Waggon stieg, und wollte ihr die Handtasche entreißen. Die Frau konnte jedoch ihre Handtasche verteidigen, woraufhin der Täter die Flucht ergriff.

Täterbeschreibung und Zeugenaufruf

Die Polizei wurde schnell über den Vorfall informiert, jedoch konnte man vor Ort nur noch die 42-Jährige antreffen und eine Anzeige aufnehmen. Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, etwa 35 Jahre alt, 180 cm groß, schlank, trug ein schwarzes Leinenshirt, eine blaue kurze Hose und hat ein Tribal-Tattoo am linken Arm.

Die Ermittlungen übernimmt das Kommissariat 21. Zeugen, die im Bereich der U-Bahnhaltestelle Josephsplatz Beobachtungen gemacht haben, die im Zusammenhang mit dem Vorfall stehen könnten, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise können an das Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, unter der Telefonnummer 089 2910-0 oder an jede andere Polizeidienststelle gerichtet werden.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.