Woidke glaubt an Stabilität der neuen Brandenburger Koalition

Mit Blick auf die Vereidigung der neuen Minister in Brandenburg hat Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) angekündigt, dass es in der Regierung zwischen SPD und CDU vor allem um ein Miteinander gehen soll. „Wir gemeinsam wollen es schaffen – das ist der neue Ansatz“, sagte er am Mittwoch im RBB-Inforadio.

Dietmar Woidke (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Natürlich werde es in der Koalition auch unterschiedliche Meinungen geben, aber am Ende müsse man zeigen, „dass die demokratischen Parteien der Mitte Lösungskompetenz haben und dass die Menschen das im Land auch merken.“ Das sei ein Punkt, wo in den letzten Jahren viel Vertrauen verloren gegangen sei, auf der Bundesebene, aber eben auch auf der Landesebene, und das sei die große Herausforderung, vor der man stehe.

Auf die Frage, warum er jetzt nicht die Vertrauensfrage stelle, sagte Woidke, er sehe dafür keine Notwendigkeit: „Diese Koalition steht stabil zu mir und das werden wir sehen bei den schwierigen Debatten, vor denen wir stehen.“ Sollte das irgendwann nicht mehr der Fall sein, dann sei es vermutlich an der Zeit, die Vertrauensfrage zu stellen. „Aber das entscheide ich. Und bis dahin gibt es ja ein Instrument der Opposition, das können auch die nutzen, die meinen, es sollte ein anderer Ministerpräsident gewählt werden oder es sollte Neuwahlen geben – das ist das Instrument des konstruktiven Misstrauensvotums.“

Anzeige
DTS Nachrichtenagentur
DTS Nachrichtenagentur
Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

Meistgelesen

Wegen des Vorwurfs von Antisemitismus: „Wir sind Augsburg“ leitet rechtliche Schritte gegen Martina Wild ein

Gestern forderte die Bürgervereinigung "Wir sind Augsburg" den Rücktritt...

Polizeibericht Augsburg und Region vom 17.03.2026

Hier lesen Sie den Polizeibericht Augsburg und Region von heute

Polizeibericht Augsburg vom 16.03.2026

Hier lesen Sie den Polizeibericht Augsburg von heute