21-Jähriger in Ludwigsvorstadt von Gruppe angegriffen und verletzt

Am Freitag, den 16. Januar 2026, wurde ein 21-jähriger Mann in der Ludwigsvorstadt Opfer eines Angriffs. Gegen 23:45 Uhr rauchte der Mann, der in München wohnt, vor einem Lokal in der Jahnstraße, als er plötzlich von einer Gruppe unbekannter Männer attackiert wurde. Die Täter, zwischen sieben und zwölf Personen, schlugen und traten auf das Opfer ein, bis er zu Boden ging. Während des Überfalls äußerte einer der Täter eine beleidigende Bemerkung über die Fußballfan-Zugehörigkeit des Opfers.

Körperverletzungsfall in Ludwigsvorstadt

Der 21-Jährige erlitt Verletzungen und suchte eigenständig ein Krankenhaus zur ambulanten Behandlung auf. Erst zwei Tage nach dem Angriff, am Sonntag, den 18. Januar, erstattete er Anzeige bei der Münchner Polizei. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht nach Zeugen.

Die Angreifer werden wie folgt beschrieben: Männlich, etwa 16 bis 19 Jahre alt, mit einem mitteleuropäischen Erscheinungsbild. Personen, die Hinweise zum Vorfall im Bereich der Jahnstraße 36 geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Callcenter-Betrug durch falsche Polizisten in Oberschleißheim

Am Montag, den 19. Januar 2026, wurde ein 63-jähriger Mann aus dem Landkreis München Opfer eines organisierten Callcenter-Betrugs. Ein unbekannter Anrufer gab sich als Polizeibeamter aus und überzeugte den Mann, seine Wertgegenstände zur angeblichen Sicherung vor die Tür zu stellen. Kurz darauf wurden Gold und Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro von einem Abholer entwendet.

Nachdem der Geschädigte den Betrug erkannte, kontaktierte er die Polizei. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung blieben der Abholer und die Wertsachen unauffindbar. Die Polizei bittet Zeugen, die in der Umgebung der Theodor-Heuss-Straße, Prof-Otto-Hupp-Straße und Feierabendstraße in Oberschleißheim Wahrnehmungen gemacht haben, sich zu melden. Die Ermittlungen leitet das Kommissariat 61.

Polizeieinsatz bei Versammlung in Altstadt

Eine angemeldete Demonstration mit dem Motto „Kobane verteidigen! Solidarität mit Rojava!“ sorgte am Dienstag, den 20. Januar 2026, für Polizeieinsätze in der Altstadt von München. Gegen 18:00 Uhr versammelten sich rund 2.000 Teilnehmer auf dem Marienplatz und bewegten sich eine Stunde später in Richtung Schwanthalerstraße.

Während der Versammlung wurden mehrere pyrotechnische Gegenstände gezündet, was die Polizei dazu veranlasste, unmittelbar Zwangsmaßnahmen in Form von Schieben und Drücken anwenden zu müssen. Gegen 20:00 Uhr endete die Versammlung in der Schwanthalerstraße ohne größere Zwischenfälle, jedoch nicht ohne Verkehrsbehinderungen.

Eine Flasche wurde von einem 41-jährigen Mann aus der Menge geworfen, was zu einer Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung führte.

Am gleichen Dienstagabend wurde ein 58-Jähriger am U-Bahnhof Kolumbusplatz Opfer eines Raubdelikts. Zwei jugendliche Täter attackierten ihn mit Faustschlägen und raubten seine Laptoptasche. Die Tasche wurde auf der Flucht verloren. Die Ermittlungen leitet das Kommissariat 21, Zeugen des Vorfalls im Bereich Kolumbusplatz und Asamstraße werden gebeten, sich zu melden.

In Schwabing kam es im gleichen Zeitraum zu einem Einbruch in eine Wohnung, bei dem eine Armbanduhr gestohlen wurde. Der oder die Täter blieben unerkannt. Die Polizei bittet Anwohner, Überwachungskamera-Aufzeichnungen aus dem Zeitraum des 16. bis 18. Januar zu überprüfen.

Ein weiterer Fall von Callcenter-Betrug ereignete sich am 19. Januar in Neuhausen. Eine über 80-jährige Frau übergab Schmuck und Bargeld an falsche Boten, die sie unter dem Vorwand einer Krebserkrankung ihrer Enkelin täuschten. Hinweise auf die Täter werden vom Kommissariat 61 entgegengenommen.

Ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Kind in Berg am Laim führte zu schweren Verletzungen des 11-Jährigen. Der Pkw-Fahrer hatte bei Grünlicht die Kreuzung befahren, als das Kind trotz Rotlicht die Straße überquerte.

Am Mittwoch, den 21. Januar, kontrollierte die Polizei in Laim einen 25-jährigen Fahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit. Der Mann zeigte sich aggressiv gegenüber den Beamten, die leicht verletzt wurden. Ein Atemtest ergab einen positiven Alkoholwert, woraufhin eine Blutentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins angeordnet wurden.

Ein 66-Jähriger meldete sich selbst bei der Polizeiinspektion in Milbertshofen, um seinen Wohnungsschlüssel abzuholen, und wurde alkoholisiert am Steuer seines Fahrzeugs festgestellt. Auch in diesem Fall leitete die Polizei Ermittlungen wegen Trunkenheit im Verkehr ein.

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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