Reiche warnt vor wirtschaftlichen Folgen bei langem Iran-Krieg

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat vor den wirtschaftlichen Folgen durch den Irankrieg gewarnt. „Aus ökonomischer Sicht wird viel davon abhängen, wie lange die Straße von Hormus unpassierbar bleibt“, sagte Reiche in einem Interview mit dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe). „Solche exogenen Einflüsse führen zu Unsicherheiten und die sind nie gut für die Wirtschaft.“

Katherina Reiche am 11.03.2026, via dts Nachrichtenagentur

Verlässliche Aussagen über die Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft könnten zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht getroffen werden, erklärte die CDU-Politikerin. „Die Lage im Iran ist hochdynamisch.“

Reiche hatte am Mittwoch angekündigt, einen Teil der staatlichen Ölreserve freizugeben, um die globalen Preissteigerungen zu reduzieren und vor allem den asiatischen Ländern zu helfen. Deutschland besitzt allerdings keine staatliche Gasreserve, auch an dieser Stelle gibt es deutliche Preissteigerungen.

Reiche kündigte nun an, dass man wahrscheinlich beim Gas etwas nachsteuern werde. „Wir prüfen aktuell sehr genau, welches das geeignete Kriseninstrument bei der Gasversorgung ist“, sagte sie. „Und die Argumente für ein solches Kriseninstrument mehren sich gerade.“

Anzeige
DTS Nachrichtenagentur
DTS Nachrichtenagentur
Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

Meistgelesen

Öffentlichkeitsfahndung nach 17-Jähriger in Augsburg

Augsburg – Seit Dienstag, den 14. April 2026, wird...

Horrorcrash auf der A9 bei Holledau: 21-Jähriger stirbt bei tragischem Unfall

Ein 21-jähriger Autofahrer ist in der Nacht auf Mittwoch...

Mindestens neun Tote nach Schüssen an Schule in der Türkei

Bei einem Amoklauf an einer Schule in der Türkei...

Blitzermarathon in Augsburg und Bayerisch-Schwaben – Hier müssen Sie besonders aufpassen

Neben dem Streik im ÖPNV sorgt der Blitzmarathon in Bayern für gesonderte Aufmerksamkeit am Mittwoch im Straßenverkehr. Wir sagen ihnen, wo sie in Augsburg und Bayerisch-Schwaben besonders aufpassen sollten.