27.000 Menschen feiern auf dem Modular Festival in Augsburg

27.000 Besuchende feierten drei Tage zu 51 Acts auf dem Modular Festival 2024 auf dem Gaswerkgelände. Der Stadtjugendring Augsburg (SJR) zieht als Veranstalter ein positives Fazit und setzt mit dem Start des Kartenvorverkaufs am 19.05. um Mitternacht zu Festivalende ein wichtiges Zeichen in Richtung Zukunft.

Von Regenschauern zu Beginn des Festivals bis zu Sonnenstrahlen am Sonntag zum Festivalende – so breit aufgestellt das Musikprogramm, so unterschiedlich war auch die Wettersituation. Dies hielt die 27.000 Besuchenden und die 500 ehrenamtlichen Helfer der Crew an den drei Tagen aber nicht davon ab, das größte Jugendkulturfestival in der Region wieder zu einem einzigartigen Erlebnis zu machen. Bereits im Vorfeld war das Festival restlos ausverkauft.

Julia Appel und Clemens Wieser, Festivalleitung seit 2024, ziehen daher ein sehr positives Fazit: „Wir konnten drei Tage lang in lachende und fröhliche Gesichter blicken – das macht uns sehr glücklich. Die gesamte Crew hat für einen reibungslosen Ablauf gesorgt und das Modular Festival 2024 wieder einmal zu etwas ganz Besonderem gemacht. Damit können wir voller Vorfreude in die Zukunft blicken.“

Der letzte Song des Modular Festivals 2024 ist noch nicht gespielt und schon laufen die Planungen für das Modular 2025 auf dem Gaswerkgelände in Augsburg an. Ganz konkret: mit dem letzten Song startet der Vorverkauf für das Modular Festival vom 6.–8. Juni 2025. Die Entscheidung des ehrenamtlichen SJR-Vorstands, mit dem frühzeitigen Vorverkauf ein Zeichen zu setzen ist auch eine Konsequenz aus dem letzten Jahr. „Mit diesem Schritt wollen wir dem Festivalteam mehr Planungssicherheit ermöglichen“, so Marlene Mechold, Vorsitzende des SJR. Gleichzeitig wurden interne Prozesse angepasst, wodurch der Stadtjugendring als Veranstalter das Modular als Non-Profit-Festival auch langfristig in Augsburg durchführen kann. „Das Modular Festival gehört zur DNA des Stadtjugendrings. Es ist für uns, wie auch die offene Jugendarbeit in den Jugendzentren, ein Ort der gelebten Partizipation. Wir ermöglichen Teilhabe von jungen Menschen in Augsburg, schaffen ihnen Freiräume und setzen uns für ihre Belange ein“, so Mechold.

Auf Regen folgt Sonne

Die Turbulenzen im Vorfeld des Festivals mit einer Reduzierung der Besuchendenzahl, Veränderungen rund um das Rahmenprogramm und Umgestaltungen am Gelände haben für das Festival 2024 auch neue Möglichkeiten eröffnet. „Die Newcomer-Bühne als vierte Stage ist für uns das beste Beispiel. Viele lokale, junge Künstler*innen haben auf einer eigens geschaffenen Bühne die Möglichkeit erhalten, sich vor größerem Publikum zu präsentieren. Den ein oder anderen Act werden wir bestimmt in den kommenden Jahren auf einer der großen Bühnen wiedersehen“, so Clemens Wieser.

Langfristige Planung mit viel Rückendeckung

Ohne das Engagement der 500 ehrenamtlichen Helfer auf dem Festivalgelände und die Unterstützung aus der Stadtgesellschaft wäre das Festival in diesem Jahr in dieser Art und Weise undenkbar gewesen. Der Stadtjugendring setzt auch künftig auf die Stärkung des Ehrenamts: Die ganzjährige Beteiligung über die Denkwerkstatt bildet den nachhaltigen und zukunftsweisenden Kern des Festivals.

„Das Modular in seiner kulturellen und partizipativen Ausgestaltung wäre nicht möglich ohne die Unterstützung der Stadt Augsburg und des Bezirks Schwaben. Gerade der Kulturreferent, Jürgen K. Enninger, hat sich sehr für dieses Leuchtturmprojekt eingesetzt und wir freuen uns weiterhin auf einen konstruktiven Austausch mit dem Runden Tisch, u.a. unter Beteiligung der Club und Kulturkommission“, betont Mechold.

Neben den organisatorischen Änderungen, die sich in diesem Jahr bewährt haben, werden auch die ganzheitlichen Leitlinien der Awareness, Inklusion und Nachhaltigkeit weiterhin die Ausgestaltung des Festivals prägen.

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