Am Dienstag, den 7. April 2026, kontrollierten Beamte der Bundespolizei Freilassing in einem Personenzug Richtung Österreich einen 30-jährigen syrischen Reisenden. Während der Kontrolle des mitgeführten Gepäcks entdeckten die Polizisten rund 2,4 Kilogramm Kokain. Der mutmaßliche Drogenschmuggler wurde daraufhin in Untersuchungshaft genommen.
Kokainfund in Personenzug bei Surberg
Die Kontrolle fand bei Surberg, im Landkreis Traunstein, statt. Der 30-jährige Verdächtige, der einen Wohnsitz und Aufenthaltstitel in Holland besitzt, wurde von den Beamten festgenommen und über Nacht in die Haftzelle der Grenzpolizeiinspektion Piding gebracht. Die Kriminalpolizei Traunstein übernahm die weiteren Ermittlungen.
Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Schmuggler
Am Mittwoch, den 8. April 2026, stellte die Staatsanwaltschaft Traunstein beim zuständigen Ermittlungsrichter einen Antrag zur Prüfung der Haftfrage. Der Richter entsprach dem Antrag und erließ gegen den Tatverdächtigen einen Haftbefehl wegen der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Der 30-Jährige wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert, wo er derzeit in Untersuchungshaft verbleibt.





