Seniorin in Alling durch angeblichen Klinik-Anruf um Goldbarren betrogen
Eine 80-jährige Frau aus Alling ist am Donnerstagnachmittag Opfer eines sogenannten Schockanrufs geworden und hat Goldbarren im Gesamtwert von rund 70.000 Euro an einen Abholer übergeben. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise.
Trick: angebliche Klinikmitarbeiterin und weinende “Schwiegertochter”
Nach Angaben der Polizei erhielt die Seniorin gegen 15.40 Uhr einen Anruf von einer Frau, die sich als Professorin des Universitätsklinikums München ausgab. Diese erklärte, ihr Sohn sei schwer erkrankt und benötige dringend ein teures Medikament. Zur Untermauerung der Darstellung gab die Anruferin das Telefon an eine weitere weibliche Stimme, die weinend von der vermeintlichen Ehefrau des Sohnes sprach.
Obgleich die 80-Jährige die Stimme nicht eindeutig erkannte, kam es zur Übergabe der Wertgegenstände. Ein männlicher Abholer nahm die Goldbarren entgegen. Er wird beschrieben als etwa 45 Jahre alt, rund 185 Zentimeter groß, schlank, mit kurzen Haaren, ohne Bart und ohne Brille. Zur Tatzeit trug er eine kurze Jeanshose in grau/blau, ein helles T‑Shirt und schwarze Schuhe.
Schwindel auffällig bekanntlich erst später
Etwa eine Stunde nach der Übergabe fiel der Betrug auf, als die Frau einem weiteren Sohn von dem Vorfall berichtete. Dieser kontaktierte daraufhin telefonisch den angeblich erkrankten Bruder und stellte den Sachverhalt richtig.
Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck bittet Zeugen, die zur Tatzeit im Bereich zwischen der Weidenlohstraße und Am Weinberg verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich zu melden. Hinweise können die Ermittler bei der Polizei weiterbringen.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

