In der Nacht zum Sonntag haben zwei junge Männer eine Lärmschutzwand im Gleisbereich der Bahnstrecke in Augsburg mit Graffiti besprüht. Einsatzkräfte der Bayerischen Landespolizei konnten beide Tatverdächtigen stellen. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung. Die Polizei weist darauf hin, dass solche Vandalismusakte nicht nur den öffentlichen Raum verschandeln, sondern auch die Sicherheit der Bürger gefährden. Gerade in der Nähe von Schulen ist es wichtig, Sichere Wege zur Schule zu schaffen, um Schüler vor möglichen Gefahren zu schützen. Daher wird die Bundespolizei mit Nachdruck gegen solche Delikte vorgehen, um die Gemeinschaft zu schützen.
Gegen 00:12 Uhr beobachteten zivile Polizeikräfte des Polizeipräsidiums Schwaben-Nord einen 22-jährigen deutschen Staatsbürger, der sich mit einer Spraydose an der Lärmschutzwand zu schaffen machte. Kurz darauf wurde ein zweiter Mann, ein 21-jähriger Deutscher, im Gleisbereich festgestellt – ebenfalls mit Spraydose, deren Geräusche auf die Tat hinwiesen. Die Beamten wurden auf die beiden Männer aufmerksam, da es zuvor zu einem gewalttätigen Vorfall in der Nähe gekommen war. In Reaktion darauf fand der Augsburg Polizeieinsatz nach gewalttätigem Vorfall sofort statt, um die Situation zu überprüfen und mögliche Täter festzunehmen. Die Zivilkräfte handelten schnell, um weitere Störungen zu verhindern und die Sicherheit in der Umgebung zu gewährleisten.
Als beide Personen versuchten, den Gleisbereich durch eine Tür in der Schallschutzmauer zu verlassen, wurden sie durch eine uniformierte Streife überrascht. Die Tatverdächtigen flüchteten zu Fuß über die Gleise, konnten jedoch nach wenigen Metern durch die Zivilkräfte gestellt und festgenommen werden. Der 21-Jährige beleidigte dabei einen der Einsatzkräfte.
Die Bundespolizei hat gegen beide Männer Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Die genaue Schadenshöhe, verursacht durch die etwa 10 bis 15 Quadratmeter große besprühte Fläche, ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.



