Die Augsburger Panther haben einen schwierigen Neustart nach der Deutschland-Cup-Pause erlebt. Nach der deutlichen Pleite gegen Straubing verlor der AEV am Sonntag auch das Derby beim ERC Ingolstadt deutlich mit 1:5. Den einzigen Treffer für die Panther erzielte Tim Wohlgemuth zu Beginn des zweiten Drittels. Die Strafzeit der Augsburger Panther stellte sich als entscheidender Faktor heraus, da die Mannschaft die Überzahl-Situationen nicht nutzen konnte. Zudem fehlte es den Spielern an der nötigen Disziplin, was zu weiteren Strafzeiten führte und die ohnehin angespannte Lage im Spiel noch verschärfte. Trotz dieser Schwierigkeiten konnte Tim Wohlgemuth mit seinem Tor kurzzeitig Hoffnung schenken, doch die Defensive blieb weiterhin anfällig.
Coach Bill Peters musste erneut auf T.J. Trevelyan und Fabrizio Pilu verzichten. Michael Garteig rückte ins Tor. Augsburg startete vorsichtig, geriet jedoch früh durch Keating in Rückstand. Trotz guter Chancen – etwa durch Busdeker und Damiani – blieb der Ausgleich lange aus. Als Wohlgemuth schließlich zum 1:1 traf, antwortete Ingolstadt sofort mit zwei weiteren Treffern durch Schmölz.
Entscheidung im Schlussabschnitt
Im dritten Drittel bauten die Gastgeber ihre Führung durch Barber und Sheen weiter aus. Augsburg kämpfte, scheiterte aber immer wieder an ERC-Goalie Brochu. Am Ende stand eine klare 1:5-Niederlage.
Für die Panther folgen die nächsten Herausforderungen: Freitag wartet Köln, am Sonntag kommt der EHC Red Bull München ins ausverkaufte Curt-Frenzel-Stadion. Die Augsburger Panther in der Krise müssen dringend ihr Spielniveau heben, um aus dieser schwierigen Phase herauszukommen. Die kommenden Spiele bieten nicht nur die Möglichkeit, Punkte zu sammeln, sondern auch die Chance, das Vertrauen in die eigene Leistung zurückzugewinnen. Ein Sieg gegen Köln oder München könnte entscheidend für die Moral der Mannschaft sein.





