Schon fast ist der erste Monat des Jahres wieder vorbei. Es hat sich wieder einiges getan, was erfahren Sie in der neuesten Ausgabe von Zoo Augsburg aktuell.

Die jungen Wilden
Ein Nachtaffe wurde geboren (wir berichteten). Wieder klappt es bisher mit der Aufzucht ganz hervorragend. Pflichtschuldig übernimmt der Vater die Arbeit des Tragens. Wenn das Jungtier ein wenig älter ist, sollte sich dann auch das ältere Geschwisterchen beteiligen. Außerdem wurden zwei Paviane geboren und im Vogelbestand ein Graublaues Täubchen.
Das Nashornbaby, das inzwischen den Namen Paco trägt, bringt inzwischen schon 120 kg auf die Waage. Wenn es (wie angekündigt) temperaturmäßig tatsächlich nach oben gehen sollte, wird man ihn bald nach draußen lassen können.
Die Neuzugänge
Von Privat erhielt der Zoo eine Waalia Taube, und als Ergänzung der Wassergeflügel aus Berlin eine Streifengans, vier Tafelenten und zwei Reiherenten.
Bei den Nagern hat sich ebenfalls etwas getan. Bei den Kleinasiatischen Stachelmäusen im neuen Elefantenhaus wurde eine neue Zuchtgruppe aufgebaut. Zusammen mit den sechs Weibchen, die noch im Bestand waren, sitzen sie erst einmal in Quarantäne. Auch bei den Zwergmäusen hat die Zucht nicht mehr funktioniert, daher erhielt der Zoo Augsburg als Neubesatz für das Gehege im alten Elefantenhaus von einem privaten Halter eine Gruppe Spinifex Hüpfmäuse.
Ein Zebraskink, der ebenfalls anreiste, vervollständigte wieder das Zuchtpaar.

Die Abgänge
Die Nachzucht der Rosenhalsfruchttauben ging an einen privaten Halter. Ebenso eine weibliche Ziege, die es gelernt hatte ihr Gehege zu verlassen (sie hat es immer nur nach Zoo-Schließung gemacht, aber es bestand natürlich die Befürchtung, dass sich die anderen Mitbewohner die Angewohnheit abschauen). Die Nachzucht der Kugelgürteltiere reiste in einen Zoo in Slowenien. So kann das Gürteltiermännchen Frodo bald aus seinem Übergangsquartier bei den Nachtaffen zurück zu seiner Partnerin Esmeralda ziehen.

Die Trauerfälle
Leider verstarb die letztjährige Nachzucht bei den Magellanpinguinen. Eine Obduktion wird hoffentlich klären was der Grund war. Außerdem verstarb ein Schuppensäger und ein Nanduhahn. Besonders traurig aber war der überraschende Tod des weiblichen Wasserschweins. Auch hier hoffen wir auf eine Klärung durch die Obduktion.





