Am Donnerstag, 17.10.2024, gegen 22:10 Uhr, fuhren mehrere Pkw hintereinander auf der Chiemgaustraße in westlicher Fahrtrichtung auf dem rechten von zwei Fahrstreifen.
Dabei handelte es sich um einen Mercedes Pkw, gelenkt von einem 66-Jährigen mit Wohnsitz in Baden-Württemberg, einen VW Pkw, gelenkt von einem 24-Jährigen mit Wohnsitz im Landkreis Dachau, bei dem sich ein 18-Jähriger mit Wohnsitz in München als Mitfahrer im Pkw befand sowie um einen Seat Pkw, gelenkt von einer 47-Jährigen mit Wohnsitz in München, die eine 39-Jährige mit Wohnsitz in München sowie eine 31-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München als Mitfahrerinnen im Pkw hatte.
Hinter den drei Fahrzeugen fuhr ein 36-Jähriger mit Wohnsitz in München als Fahrer eines Audi-Pkw. Mit im Fahrzeug befand sich ein zweijähriges Kind in einem Kindersitz auf der Rückbank.
Als die drei vorausfahrenden Pkw verkehrsbedingt abbremsten bzw. bereits standen, fuhr der 36-Jährige von hinten auf die Fahrzeuge auf und schob sie ineinander.
Das zweijährige Kind im Fahrzeug des 36-Jährigen erlitt hierbei lebensgefährliche Verletzungen und musste vom Rettungsdienst unter laufender Reanimation in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 36-Jährige wurde ebenfalls schwer verletzt. Die Insassen der anderen drei Pkw erlitten leichte Verletzungen.
Im Rahmen der Unfallaufnahme erhärtete sich der Verdacht, dass der 36-jährige mutmaßliche Unfallverursacher unter Alkoholeinfluss stand. Demnach wurde eine Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein sichergestellt.
An den Fahrzeugen entstand ein geschätzter Schaden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme musste die Unfallstelle für mehrere Stunden gesperrt werden. Hierbei kam es zu geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallgeschehen wurden durch die Münchner Verkehrspolizei übernommen.





