Christmette im Augsburger Dom | Armut und göttliche Menschwerdung im Fokus der Weihnachtspredigt

In seiner Weihnachtsansprache betonte der Augsburger Bischof Dr. Bertram Meier die unendliche Liebe Gottes, der sich als schutzloses Kind in einer oft grausamen Welt zur Welt brachte.

Weihnachten sei demnach eine Feier des wehrlosen Gottes, dessen Ankunft die Welt verändert hat – ein Licht, das selbst in der tiefsten Dunkelheit erstrahlt. Die Christmette führte die Besucher zurück zu den Wurzeln des Festes: der Armut im Stall von Bethlehem. Dabei stellte der Bischof fest, dass Weihnachten trotz des Konsumtrubels ein Fest der Armut bleibt und jede Form der Not an der Krippe Platz hat. Gottes eigene Armut und Menschwerdung durch Jesus Christus seien das zentrale Geschenk des Weihnachtsfestes.

Zu Beginn der Christmette wurde die Krippe gesegnet. (Foto: Annette Zöpf / pba)

Am Weihnachtstag selbst legte er den Fokus auf die göttliche Menschwerdung und kritisierte die Versuche, Gebet und Gottesbeziehung durch Technik zu ersetzen. Gott sei nicht durch Technologie, sondern durch die reale Inkarnation in der Welt mit den Menschen in Verbindung getreten, so Bischof Bertram.

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