A8-Unfall bei Augsburg: Betrunkener Lkw-Fahrer verursacht Crash und erhält Haftbefehl

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Am Montagmorgen, den 6. Juli 2026, ereignete sich auf der Autobahn A8 in Fahrtrichtung München ein Unfall zwischen den Anschlussstellen Augsburg-West und Augsburg-Ost. Ein 36-jähriger Lkw-Fahrer geriet mit seinem Sattelzug vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen und touchierte dabei den Pkw eines 37-Jährigen, der auf diesem Fahrstreifen unterwegs war. Der Aufprall führte dazu, dass der Pkw ins Schleudern geriet und gegen eine Betongleitwand prallte.

Alkohol am Steuer

Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass der 36-jährige Lkw-Fahrer alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Promillewert von 1,7. Die Polizei untersagte dem Mann die Weiterfahrt, führte eine Blutentnahme durch und beschlagnahmte seinen Führerschein.

Verhaftung und Folgen

Der 37-jährige Pkw-Fahrer wurde leicht verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 36-Jährige, ein kirgisischer Staatsangehöriger, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Augsburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung einen Haftbefehl, der in Vollzug gesetzt wurde. Der Fahrer wurde in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 15.000 Euro. Der verletzte Fahrer besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.

Diesen Artikel teilen
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.