Ab heute gibt es im Augsburger Zoo den Artenschutz-Euro – Weitere Informationen zur Erweiterung des Engagements

Der Augsburger Zoo führt ab 1. November, wie schon viele andere Zoologische Gärten, den Artenschutzeuro ein. Dies soll zeigen, dass der Arten- und Naturschutz ein wichtiges Anliegen von modernen Zoologischen Gärten ist, und den Stellenwert noch mehr herausstellen.

Projekt zu asiatischen Elefanten | Quelle: Zoo Augsburg

Artenschutz war uns schon immer wichtig, und so haben wir bereits 2009 den Naturschutzfonds eingerichtet, der inzwischen fast 400.000.- € für Projekte im Freiland zur Verfügung gestellt hat.

Künftig soll auch ein Elefanten-Projekt unterstützt werden

Derzeit werden durch den Fonds Projekte von Tierarten gefördert, die im Zoo Augsburg gehalten werden, oder einen lokalen Bezug zu Augsburg haben. Die Schwerpunktprojekte sind bisher der Schutz von Breitmaulnashörner in Uganda und des Plumploris auf der Insel Java. Mit der Fertigstellung der neuen Elefantenanlage wird es dann auch noch ein Projekt zur Unterstützung des asiatischen Elefanten in seinem natürlichen Verbreitungsgebiet geben. Auch aus diesem Grund war es wichtig, den Naturschutzfonds auf einen anderen Level zu heben.

Projekt zu Breitmaulnashörnern in Uganda | Quelle: Zoo Augsburg

Nun wird das Engagement des Zoo Augsburg mit der Einführung eines Artenschutzeuros deutlich ausgebaut (wir berichteten). Denn ab dem 1. November 2019 unterstützt jeder Zoobesucher mit 1 Euro pro Eintrittskarte, 5 Euro pro Jahreskarte und 8 Euro pro Familien-Sparkarte die vom Zoo geförderten Natur- und Artenschutzprojekte. Der Artenschutzeuro ist freiwillig, wer den Zoo und seine Projekte nicht unterstützen möchte kann vor dem Bezahlen an der Kasse Bescheid geben und erhält dann ein günstigeres Ticket.

Weitere Informationen zu den Naturschutzprojekten finden Sie auf der neu eingerichteten Zoo-Homepage unter www.zoo-augsburg.de/natur-artenschutz.

„Mit der Einführung des Artenschutzeuros können wir uns viel breiter aufstellen und noch mehr Projekte intensiver fördern, denn Artenschutz ist uns wichtig!!!!!“, so der Zoo Augsburg in einer Mitteilung.

Projekt zu Plumploris auf Java | Quelle: Zoo Augsburg

Kuratorium entscheidet über die die Verwendung

Grundsätzlich bleibt das Vorgehen bestehen, dass das Kuratorium einmal jährlich über die Förderprojekte entscheidet. Dieses besteht momentan aus Thomas Lipp (Vorsitzender des Kuratoriums und Kurator des Zoo Augsburg), Fürstin Alexandra Fugger-Babenhausen, Dr. Sebastian Priller (Brauhaus Riegele), Andreas Jäckel (Landtagsabgeordneter und Mitglied des Aufsichtsrates der Zoo Augsburg GmbH), Dr. Wolfgang Klob (Vorstandsmitglied des Freundeskreises des Augsburger Zoo), sowie als beratendes Mitglied Dr. Barbara Jantschke (Direktorin des Zoo Augsburg).

Barbara Jantschke:“ Wir sind uns sicher, dass das Kuratorium auch zukünftig angemessen und wohlüberlegt über die vorgeschlagenen Projekte entscheiden wird.“