Im Rahmen der diesjährigen „Jagen und Fischen“ Messe in Augsburg fand heute eine Podiumsdiskussion statt, bei der Vertreter:innen der Jagd, Forstwirtschaft und Wissenschaft ihre Perspektiven austauschten. Zu den prominenten Teilnehmern gehörten unter anderem der Präsident des Bayerischen Jagdverbandes, Ernst Weidenbusch, sowie der bayerische Wirtschafts- und Jagdminister Hubert Aiwanger.
Als Aiwanger, der Schirmherr der Messe, das Abschlusswort halten wollte, wurde die Veranstaltung jedoch durch eine Störaktion von Aktivisten der Organisation Animal Rebellion unterbrochen. Vier Personen stürmten lautstark die Bühne und entrollten ein Banner mit der Aufschrift „Blut an euren Händen“. Mit ihrer Aktion wollten die Aktivisten auf die aus ihrer Sicht bestehende systematische Gewalt bei der Jagd sowie die Umweltzerstörung durch die Fischerei aufmerksam machen.
Bildergalerie | Die JAGEN UND FISCHEN 2025 auf der Messe Augsburg ist eröffnet
Jäger und Angler vertreten hingegen den Standpunkt, dass ihre Aktivitäten einen positiven Beitrag zum Naturschutz leisten. So könnten diese durch verantwortungsbewusste, nachhaltige Praktiken eine wichtige Rolle im Naturschutz spielen. Ihre Aktivitäten tragen aus deren Sicht dazu bei, Wildtierpopulationen zu regulieren, Lebensräume zu pflegen, Artenvielfalt zu fördern und Naturschutzprojekte finanziell zu unterstützen.


