AL-KO Tipps für alleinreisende Camperinnen

Anzeige | Hier geben wir alleinreisenden Camperinnen Tipps für ein entspanntes, selbstständiges Reisen im Camper. Dabei geht es auch um Sicherheit, vor allem aber um technische Hilfsmittel, die auf Reisen für deutlich mehr Komfort und körperliche Entlastung sorgen.

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Selbst ist die Frau

Sicher und komfortabel unterwegs

Alleinreisen hat viele Vorteile: Zeit für sich, kein Abstimmen mit Mitreisenden über die Tages- oder Streckenplanung und ein oftmals schnelleres Kontakteknüpfen mit anderen Reisenden. Gibt es Unterschiede zwischen alleinreisenden Frauen und alleinreisenden Männern? Auch wenn es nicht so sein sollte – ja, die gibt es. Das merken Sie vielleicht schon an der Reaktion, wenn Sie als Frau Freunden und Familienmitgliedern von Ihrer geplanten Camping-Tour erzählen. Dabei geht es aber nicht nur um den Sicherheitsaspekt, es geht vor allem um technische Hilfsmittel, die auf Reisen für deutlich mehr Komfort und körperliche Entlastung sorgen. In diesem Blogbeitrag möchten wir Ihnen Tipps für ein entspanntes, selbstständiges Reisen im Camper mitgeben.

Basiswissen bereits vor der Reise aneignen

Wo ist der Sicherungskasten? Wie funktioniert der Stromkreislauf? Welche Ampere-Absicherung benötige ich mindestens auf dem Campingplatz? Was muss beim Wassersystem beachtet werden? Diese und weitere Fragen kommen früher oder später auf, wenn Sie mit einem Van, Wohnmobil oder Wohnwagen unterwegs sind. 

Je nachdem, wie Sie mit der Technik vertraut sind, lassen sich kleinere Hürden schnell erklären und beheben. Eine solide Wissensbasis hilft hier also in jedem Fall weiter – auch, um situationsbedingt etwa im Internet zu recherchieren oder das Problem besser erklären zu können. Deshalb empfehlen wir, sich mit den Grundfunktionen und der Technik in Ihrem Camper vertraut zu machen, ohne dass Sie dabei in jedes Detail gehen müssen. Sehr empfehlenswert ist es ebenfalls, eine gut sortierte Werkzeugkiste dabeizuhaben, denn irgendeine kleine Reparatur ist unterwegs fast immer mal nötig.

Technische Hilfen für mehr Komfort

Von simplen Tricks bis zu ausgeklügelter Technik bietet der Markt eine Reihe an komfortablen Lösungen, die das Leben unterwegs (nicht nur) für Alleinreisende handelbarer machen.

Vollautomatische Stützensysteme

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Das Bild kennt jede Camperin: Wohnwagen einparken, hinknien und los geht’s mit dem Stützenkurbeln. Für mehr Komfort auf Reisen empfehlen wir ein automatisches Stützensystem, wie zum Beispiel das elektronische UP4 oder das hydraulische LevelC für Caravans. Mit diesen Systemen lassen sich vier (UP4) oder sechs Stützen (LevelC) per Knopfdruck ausfahren, um den Caravan zu nivellieren. Ein Diebstahlschutz ist mittels eines speziellen Spindelendes mit Spezial-Adapter im UP4-System bereits integriert. 

Doch nicht nur beim Wohnwagen kann das Thema Stützen interessant sein, auch für Reisemobile bieten solche Systeme mehr Komfort und einen sicheren Stand. Mechanische Hubstützen müssen manuell gekurbelt werden, hydraulische Stützensysteme dagegen arbeiten fast von alleine, sodass Sie weder Kraft noch Mühe aufwenden müssen, um Ihr Wohnmobil in einen sicheren und geraden Stand zu bringen

Wir von AL-KO bieten dafür etwa das vollautomatische Levelling-System HY4 an: Es stützt den Van oder das Wohnmobil und gleicht Unebenheiten sowie Gefälle aus. Die Steuerung funktioniert elektronisch, wodurch die vier Hydraulikaggregate bedient werden. Die Zylinder fahren per Knopfdruck auf Bodenkontakt und heben den Wagen über die Achsen in die Waagerechte. Die Nivellierung erfolgt präzise auf den Millimeter genau und ist innerhalb weniger Minuten abgeschlossen. Wenn Sie allein reisen und möglicherweise einen entsprechend kleineren Van haben, sind vielleicht auch zwei Stützen ausreichend – dafür wäre das HY2-System passend. Eine weitere Alternative ist das E&P-Level-M-System, ebenfalls bestehend aus vier Stützen.

Antischlingersystem für Wohnwagen und Anhänger

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Gerade beim Fahren auf engen Straßen oder auf kurvenreichen Pässen ist es beruhigend, ein sicheres Gefühl zu haben und auf die Technik zu vertrauen. Ein Antischlingersystem wie das ATC (AL-KO Trailer Control) kann Sie hierbei unterstützen: Es handelt sich dabei um eine elektromechanische Komponente, die an der Achse angebracht und mit den Radbremsen verbunden ist. Die installierte Sensortechnik erkennt mögliche Gefahrensituationen, etwa durch Ausweichmanöver oder Windböen und wirkt diesen frühzeitig entgegen und stabilisiert das Gespann.

Das ATC kontrolliert während der gesamten Fahrt konstant das Fahrverhalten und die Bewegungen Ihres Wohnwagens. Das ATC ist vergleichbar mit dem ESP (Electronic Stability Program) beim Auto, greift aber deutlich früher – nämlich schon bei den ersten leichten Schlingerbewegungen – ein.

Rangiersystem für den Wohnwagen (Mover)

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Wenn Sie mit Wohnwagen unterwegs sind, stehen Sie ganz sicher das ein oder andere Mal vor einer herausfordernden Einparksituation. Um nicht auf Hilfe und Unterstützung freundlicher Campingnachbarn angewiesen zu sein, empfiehlt sich der Einbau eines sogenannten Rangiersystem wie dem AL-KO Rangiersystem MAMMUT.

Dank dieser kleinen Motoren, die an den Rädern angebracht werden, können Sie ohne Kraftaufwand nur mit einer Fernbedienung den Caravan millimetergenau einparken und rangieren sowie Hindernisse von bis zu 4 Zentimeter oder Steigungen von bis zu 28 Prozent problemlos überwinden – eine unschätzbare Hilfe für Solo-Reisende wie auch für Menschen mit altersbedingten oder körperlichen Einschränkungen

Fahrradträger-Systeme

Das Angebot an Fahrradträger-Systemen scheint endlos. Beim Alleinreisen allerdings ist es ratsam, den Fokus auf eine einfache Bedienung und möglichst kraftschonendes Aufladen zu legen. Dafür bieten wir zudem Auffahrschienen in zwei verschiedenen Längen an:

Trägersysteme für Wohnmobile

Bei Wohnmobilen haben Sie die Wahl zwischen einem Heckträger und der Fahrradmitnahme in der Heckgarage, sofern sie sich dafür eignet. Rahmengebundene Heckträger besitzen einen tieferen Schwerpunkt und bieten daher ein deutliches Plus an Stabilität, Nutzlast und Sicherheit gegenüber Heckwandträgern, zudem ist die Aufladehöhe geringer – somit sind sie optimal für alleinreisende Frauen geeignet. Als kleinste Produkte würden sich hier etwa der VELO III oder der MIKRO II für die Rollermitnahme anbieten.

Wenn die Heckgarage Ihres Wohnmobils groß genug ist, um darin ein Fahrrad zu transportieren, bieten wir dafür Trägersysteme mit Einzug zum komfortablen Verladen. Ein weiterer Vorteil: Das Fahrrad ist besser gegen die Witterung und möglichen Diebstahl geschützt. Sind Sie mit dem Wohnwagen unterwegs, dann haben Sie die Möglichkeit, das Fahrrad entweder auf einen entsprechenden Deichselträger zu setzen oder auf einen Fahrradträger für das Auto (Dachträger, Heckklappenträger, Anhängerkupplung). Auch hierfür gibt es vielfältige Lösungen auf dem Markt.

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Fahrradträger für Kastenwagen

Beim Kastenwagen oder Van sind schwenkbare Modelle zu empfehlen, um jederzeit freien Zugang zu den Hecktüren zu haben. Als Alleinreisende reicht wahrscheinlich ein kleineres Modell für bis zu zwei Fahrräder oder einen Roller aus, zum Beispiel der AGITO-VAN oder AGITO-TOP, und auch der neue TRIGO-VAN ist komfortabel im Handling. Für die Mitnahme eines Rollers bietet sich aus der AL-KO Produktreihe etwa unser AGITO 120 / 150 oder der KAWA II an. Je nach Anbringungshöhe des Trägers ist ein komfortables Aufladen gegeben, ansonsten wäre ein auf Bodenhöhe ausklappbarer Träger zu überlegen.

Bequem sitzen

Aguti Slide Out

Sitze von Aguti bieten Platz und flexible Konfigurationen für Passagierinnen, unabhängig von ihrer Größe und ihren Sitzvorlieben, damit lange Fahrten dank einer Vielzahl unabhängiger Einstellungen schnell und bequem vergehen. Neben einer Seitenverschiebung des Sitzes einschließlich der Kopfstütze lässt sich jeder Einzelsitz nach vorne verschieben, wobei die Rückenlehne gleichzeitig eine angenehme Neigung einnimmt – eine komfortable Lösung für jeden Reisende.

App-Steuerungen für mehr Komfort unterwegs

Die Apps von AL-KO machen Wohnmobile smart. Sie sind intuitiv bedienbar und erfordern kein Fachwissen – für mehr Sicherheit und Komfort unterwegs. 

App: ONDA

Smart Home bedeutet für Wohnmobilisten, dass sie den Füllstand von Gasflasche, Wassertank oder Batterien per App prüfen können, dass sich Einbauten wie Standheizung oder Klimaanlage von der Ferne aus einschalten oder aber die Hubstützen ein- und ausfahren lassen. Oder kurz: So viele Komponenten des Fahrzeugs wie möglich in einer App steuern – und das kann ONDA.

Ob per Bluetooth, WiFi oder Spracheingabe ist die Steuerung drahtlos möglich. Auch die Anbindung des Fahrzeugs an die Internet-Cloud ist verfügbar, selbstverständlich unter Einhaltung der europäischen Datenschutzrichtlinien.

App: Remote Control BDS-180

Mit diesem Batterie Duo-System können Sie zwei Aufbaubatterien verwalten. Das bedeutet, die Batterien während der Lade- und Entladevorgänge verwalten und den Batteriezustand überwachen. Die Verbindung zweier Aufbaubatterien mit unterschiedlichem Alter und Kapazität sind möglich, sofern die Batterietechnologie die gleiche ist. Ist eine Batterie beschädigt, isoliert das Gerät diese und gibt eine Meldung darüber. Die dazugehörige App ermöglicht es Ihnen, sämtliche Funktionen komfortabel über das Smartphone oder Tablet zu steuern:

  • Wahl der Betriebsart des BDS-180 (automatisch / manuell)
  • Anzeige der Spannung beider Aufbaubatterien grafisch und in Volt
  • Anzeige des Lade- und Entladestroms in Echtzeit
  • Anzeige der verbleibenden Autonomie der verwendeten Batterie
  • Anzeige der Lade- und Entladezyklen beider Batterien
  • Anzeige des „Gesundheitszustandes“ der Batterien
  • Informationen über Anomalien in den Batterien
  • Anzeige des BDS Handbuches
  • Aktualisierung der BDS-180-Firmware

Sicherheitsmaßnahmen auf Reisen

Maßnahmen zum Einbruch- und Diebstahlschutz

Technikseitig gibt es eine Menge Lösungen zum Einbruch- und Diebstahlschutz auf dem Markt. Überlegen Sie, was nach Ihrer Meinung nach sinnvoll ist und ziehen Sie dabei auch die Reiseziele mit in Betracht – denn es kann auch zu viel des Guten sein.

Viele (nicht nur alleinreisende) Camper und Camperinnen etwa setzen auf eine zusätzliche Türverriegelung an der Aufbautür: Das kann eine einfache Kette sein, ein zusätzliches externes Schloss oder eine verstärkte Türsicherung an der existierenden Verriegelung. Auch Fensterprofile oder Deichselschlösser für Wohnwagen werden gerne als Diebstahlschutz eingesetzt.

Für die Vordertüren von Campervans und Wohnmobilen haben sich Haltegurte und Haltestangen bewährt, die so angebracht werden, dass keine der beiden Türen von außen geöffnet werden kann, da sie durch die Verbindung jeweils blockiert sind.

Eine universelle Lösung zur Abschreckung und Warnung können Sie in einer Alarmanlage finden – sowohl für den Fall, dass Sie sich im Fahrzeug befinden als auch, wenn es unbeaufsichtigt abgestellt ist. Für letzteres Beispiel haben sich gegen versuchten Diebstahl zudem Parkkrallen oder das Umdrehen und Zusammenschließen des Fahrer- und Beifahrersitzes bewährt. Schon alleine durch solche sichtbaren Hürden lassen potenzielle Einbrecher sich oftmals abschrecken.

Ebenfalls ein Vertrauter und allgemein als der beste Freund des Menschen bekannt, ist der Hund – und er ist ein toller Begleiter für viele Camper und Camperinnen. Wenn Sie alleine reisen, kann ein Hund neben Gesellschaft vor allem auch ein enormes Sicherheitsgefühl schenken, da er Geräusche viel besser wahrnehmen kann als wir selbst und häufig einen natürlichen Schutzinstinkt mitbringt.

Allgemeine Sicherheitstipps für Solo-Roadtrips

Frauen wird grundsätzlich eine hervorragende Intuition und ein gutes Bauchgefühl zugesprochen – diese Gaben sind auf Reisen enorm hilfreich für ein sicheres Gefühl unterwegs, was beim Alleinreisen doch ein wichtiger Aspekt ist.

Ob Sie sich auf Stell- oder Campingplätzen, freistehend auf Parkplätzen oder an einem schönen Strand niederlassen: Um die Umgebung für die nächste Nacht besser einzuschätzen, ist es hilfreich, den Stellplatz bereits bei Tageslicht anzufahren. So können Sie sich mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut machen. Am besten hören Sie hier auf Ihre innere Stimme – denn es kann gut sein, dass Sie sich in der Einsamkeit des tiefen finnischen Waldes sicherer fühlen als auf einem Stellplatz mit vielen Menschen in einer deutschen Großstadt.

Während der Nacht lediglich die Dachluken statt die Seitenfenster zu öffnen, trägt je nach Standort ebenfalls zum Sicherheitsgefühl bei.

Wir wünschen Ihnen erlebnisreiche und unvergessliche Camping-Urlaube!