Alkoholisierter E-Scooterfahrer bedroht Verkehrssicherheit in Nürnberg: Widerstand gegen Polizei nach Unfall mit Radfahrerin

Am Sonntagnachmittag, den 5. April 2026, ereignete sich in Nürnberg ein Verkehrsunfall zwischen einer Radfahrerin und einem E-Scooterfahrer. Nach der Kollision stellte die Polizei fest, dass der E-Scooterfahrer alkoholisiert war.

Unfallort und Beteiligte

Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 14:00 Uhr auf einem Radweg parallel zur Münchener Straße in Höhe des Messegeländes. Beteiligt waren ein 29-jähriger E-Scooterfahrer italienischer Herkunft und eine 84-jährige deutsche Radfahrerin. Die Radfahrerin erlitt leichte Verletzungen.

Ermittlungen und Widerstand des Tatverdächtigen

Während der Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizei Nürnberg und eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd ergaben sich Hinweise auf Alkoholkonsum beim E-Scooterfahrer. Als die Beamten ihn zur Durchführung weiterer Maßnahmen zur Dienststelle bringen wollten, beleidigte er sie und leistete Widerstand, was zu seiner Fesselung führte.

Rechtliche Konsequenzen

Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt. Aufgrund des aggressiven Verhaltens des 29-Jährigen ordnete der zuständige Ermittlungsrichter seine Ingewahrsamnahme an. Der Mann muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol und wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Erstellt durch: Michael Sebald

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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