Aufgrund politischer Deutung umstritten und dennoch erfolgreich – “Fidelo” wird ein letztes Mal im Martini-Park aufgeführt

Alejandro Marco-Buhrmester Foto: Jan-Pieter Fuhr
Presse Augsburg
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Am Freitag, den 15. März wird in der Spielstätte Martini-Park zum letzten Mal Beethovens Oper “Fidelio” aufgeführt. In seiner Inszenierung hinterfragt Staatsintendant André Bücker die gängige Deutung des Werkes als “Freiheitsoper”, die Menschenliebe und Humanismus beschwört. Nach der Vorstellung findet ein Publikumsgespräch statt, das von André Bücker und Vera Gertz moderiert wird.

Alejandro Marco-Buhrmester Foto: Jan-Pieter Fuhr

Die Botschaft von Beethovens großem Klassiker ‘Fidelio’, der im Jahr 1805 uraufgeführt wurde, ist auch heute noch von erschreckender Aktualität. Die junge Leonore begibt sich auf die Suche nach ihrem Ehemann, der aus politischen Gründen inhaftiert wurde, und befreit ihn erfolgreich aus dem Kerker, indem sie sich als Fidelio verkleidet.

Die Inszenierung von “Fidelio” in der Spielzeit 22/23 im Staatstheater war aufgrund ihrer explizit politischen Deutung sowohl umstritten als auch erfolgreich beim Publikum. André Bücker offenbart darin die Struktur des Werkes und untersucht, was Freiheit und Systemkritik für das Individuum bedeuten. Angesichts der derzeitigen Weltlage ist dies eine brisante Fragestellung.

Die Oper von Ludwig van Beethoven wird am 15.03.24 um 19.30 Uhr im martini-Park aufgeführt.Anschließend findet ein Publikumsgespräch statt. Die Moderation übernehmen André Bücker und Vera Gertz.

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Die Augsburger Philharmoniker werden von Ivan Demidov geleitet.

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Newsdesk der Presse Augsburg Medien-Redaktion.