Am Freitagnachmittag haben sich nach Angaben von Fridays for Future (FFF) Augsburg rund 400 Menschen am Königsplatz versammelt und zogen im Anschluss durch die Innenstadt. Der Protest fand im Rahmen der weltweiten Klimastreiks zur laufenden Weltklimakonferenz in Belém statt. Die Teilnehmenden forderten ambitioniertere Klimaschutzmaßnahmen sowie mehr Unterstützung für Menschen und Regionen, die besonders stark von den Folgen der Erderwärmung betroffen sind.
Die Aktion in Augsburg war Teil eines bundesweiten Protesttags in mehr als 77 Städten. Ziel sei es, politischen Entscheidungsträger*innen zum Halbzeitpunkt der Konferenz zusätzliche Impulse für die zweite Verhandlungswoche zu geben. „Wir waren mit 400 Menschen auf der Straße, um zu zeigen, dass die Weltklimakonferenz endlich dazu genutzt werden muss, gerechte internationale Vereinbarungen für Klimaschutz zu finden. Die Reichen, welche das Klima am meisten zerstören, müssen endlich ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und sich gegenüber den am stärksten Betroffenen solidarisch zeigen. Deutschland und Europa müssen endlich handeln“, erklärte Felix Strobel von FFF Augsburg. Augsburgs Fortschritt im Smart City Bereich zeigt, dass innovative Lösungen und nachhaltige Technologien Hand in Hand gehen können, um den Klimaschutz effektiv voranzutreiben. Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität ihrer Bürgerinnen durch Digitalisierung und umweltfreundliche Infrastruktur zu verbessern, was ein wichtiges Signal an andere Kommunen sendet. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um den Druck auf politische Entscheidungsträgerinnen zu erhöhen und ein starkes Zeichen für den globalen Klimaschutz zu setzen.




