BayWa-Sanierung macht entscheidenden Schritt: 267 von 268 Gläubigern stimmen neuem Rettungsplan zu

Presse Augsburg
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Der hoch verschuldete Agrarkonzern BayWa ist bei seiner Sanierung einen entscheidenden Schritt weiter. Nach aktuellen Unternehmensangaben haben 267 von 268 betroffenen Gläubigern dem angepassten Sanierungskonzept zugestimmt. Damit steht der neue Rettungsfahrplan auf einer sehr breiten Basis.

Der angepasste Plan sieht eine Verlängerung der Sanierung bis Ende 2030 vor. Bestandteil sind unter anderem weitere Maßnahmen zur Entschuldung und eine geplante Restrukturierung der Hybridanleihe. Banken sollen zudem einen erheblichen Teil ihrer Forderungen in nachrangige Finanzierungsinstrumente überführen.

Hauptaktionäre spielen zentrale Rolle

Auch die beiden Hauptaktionäre spielen eine zentrale Rolle. Ihre Beteiligungen sollen zunächst treuhänderisch gebündelt werden. Für 2029 ist nach dem derzeitigen Konzept eine weitere Kapitalmaßnahme vorgesehen.

Noch fehlt die Zustimmung eines einzelnen Gläubigers. Dieser repräsentiert nach aktuellen Angaben allerdings lediglich 0,02 Prozent
der betroffenen Verbindlichkeiten. Der BayWa-Vorstand rechnet damit, auch hier noch eine Einigung erzielen zu können.

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BayWa auch wichtiger Partner der schwäbischen Bauern 

Für Bayern und Bayerisch-Schwaben ist die Entwicklung von besonderer Bedeutung. BayWa ist traditionell stark im Agrarhandel verankert und für zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe ein wichtiger Lieferant und Geschäftspartner.

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