In einem Regionalzug bei Kiefersfelden hat die Bundespolizei am 10. Oktober einen 38-jährigen Bulgaren festgenommen. Gegen ihn lagen mehrere Haftbefehle vor.
Bei einer grenzpolizeilichen Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Mann wegen verschiedener Diebstahlsdelikte gesucht wurde. Seine Fahrt in Richtung München endete vorzeitig. Die Bundespolizei brachte ihn zur Dienststelle nach Rosenheim.
162 Tage Ersatzfreiheitsstrafe
Die Amtsgerichte in München, Mainz und Frankfurt am Main hatten jeweils einen Strafbefehl gegen den Bulgaren erlassen. Zusammengerechnet beliefen sich seine Justizschulden auf rund 4.500 Euro. Da er nicht zahlen konnte, muss er ersatzweise insgesamt 162 Tage inhaftiert werden.
Ob es bei dieser Haftdauer bleibt, ist noch offen. Der 38-Jährige war Mitte des Jahres als Angeklagter unentschuldigt einer Verhandlung am Amtsgericht Spaichingen im Landkreis Tuttlingen ferngeblieben. Auch dort wird ihm Diebstahl vorgeworfen. Das Gericht ordnete seine Festnahme an, damit er vorgeführt werden kann.
Weitere Ermittlungen in Frankfurt
Wegen eines weiteren Diebstahlsfalls ermittelt zudem die Justiz in Frankfurt am Main gegen den Mann und ist an seinem Aufenthaltsort interessiert. Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim brachte ihn in die Justizvollzugsanstalt nach Traunstein.
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