CSU-Generalsekretär Martin Huber hält das transatlantische Verteidigungsbündnis für unverzichtbar und ruft gleichzeitig zu mehr Investitionen in Verteidigung und Wirtschaft auf. “Es mag sein, dass die transatlantische Brücke schmaler geworden ist, aber sie ist nach wie vor da und sie muss auch da sein”, sagte Huber den Sendern RTL und ntv am Freitag.
Zwei Drittel der Investitionen innerhalb der Nato würden beispielsweise von den USA geschultert. Es sei klar, dass es ohne die USA nicht gehe, so Huber. “Weder militärisch noch nachrichtendienstlich.”
Vor diesem Hintergrund gelte es, die eigene Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Dafür werde in Deutschland schon einiges getan. “Wir haben in Deutschland ja auch die Bereichsausnahme beschlossen, um mehr zu investieren in die Bundeswehr, in die Ausrüstung”, sagte Huber. “Und insofern brauchen wir natürlich auch in Europa diesen Impuls, mehr zu investieren in die eigene Verteidigung.”
Muskeln könne man nur spielen lassen, wenn man die Muskeln auch habe, so der CSU-Generalsekretär weiter. In die eigene Stärke zu investieren, sei Grundvoraussetzung dafür, um “auf Augenhöhe” mit anderen zu sprechen. “Wir müssen in Europa aus unserem Dornröschenschlaf erwachen und Wirtschaft und Verteidigung ganz stark in den Mittelpunkt stellen.”


